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„Allerlei – die Halle für Alle“ feierte Zehnjähriges!

  

Ursi Schiller und Heike Schäfer (v.l.) die Leiterin der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes. (Foto: Raith)

 

von Wolfgang Teipel

 

Ursi Schiller ist eine vielseitige Frau, auch wenn es ihr am 8. September nur unter Anleitung gelang, eine schöne Geschenktüte zu basteln. Vermutlich war sie aber nur ein wenig abgelenkt. Rund um die Bank vor Heike Schäfers VW-Bus mit dem schönen Namen „Lunamobil“ wurde der zehnte Geburtstag des Sozialzentrums „Allerlei – die Halle für Alle“ gefeiert. Heike Schäfer ist sozusagen die Mutter des Sozialzentrums. Ursi Schiller der Motor. Sie hatte für alle, die am Aufbau der Einrichtung an der Schubertstraße beteiligt waren, ein großes Willkommensschild geschaffen. Kinderschuhe in Kleinstgrößen baumeln an der Installation. „In Erinnerung daran, wie viele kleine Schritte notwendig waren, um diesen Treff zu erschaffen“, berichtete sie.

 

Vor der Halle gab es leckere Speisen für die Gäste. (Foto: Raith)

Das Sozialzentrum für jedermann funktioniert prima und ist ein wichtiger Anlaufpunkt im Quartier. In zwei großen Töpfen köcheln 80 Portionen Currywurst. „Die gehen auf jeden Fall weg“, sagt einer der ehrenamtlichen Helfer. Bei den Kartoffeln mit dem leckeren Kräuterquark ist es fast so weit. Die Geburtstagsfeier ist gerade eineinhalb Stunden alt, da wird schon Nachschub geordert. Auch bei den Waffeln und beim Kuchen greifen die Besucher kräftig zu.

Trotz des ungemütlichen Wetters ist auch der Platz vor dem Sozialzentrum gut gefüllt. Im Inneren haben es sich aber weitaus mehr Besucher gemütlich gemacht.

 

Das Team der Kleiderkammer. (Foto: Raith)

Heike Schäfer, Leiterin der Freiwilligenzentrale, erinnert sich: „Ich wollte gerne alles unter einem Dach haben.“ Alles, das bedeutete für sie: eine Küche für den Mittagstisch, eine Kleiderkammer, einen Trödelmarkt, ein Lager für die Lebensmittel der Plettenberger Tafel und vor allem ein gemütlicher Sitzbereich, in dem die Gäste sich wohl fühlen sollten. Das alles wurde in dem ehemaligen Getränkemarkt an der Schubertstraße schließlich umgesetzt.

 

Live-Musik sorgte für Stimmung. (Foto: Raith)

Dass alles so hervorragend funktioniert, ist auch ein Verdienst der rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben alle ihren eigenen Arbeitsbereich. Personalkosten fallen lediglich für Leiterin Ursi Schiller und einen Fahrer an. Dazu kommt die Miete. „Die Einrichtung trägt sich heute selbst“, berichtet Heike Schäfer. Auf diese Leistung ist auch Iris Jänicke stolz. Die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, gratulierte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin und brachte einen Tag vor der Geburtstagsfeier einen dicken Blumenstrauß mit.

 

Zu Gast bei der Märchenerzählerin. (Foto: Raith)

Am Tag der Geselligkeit hätte sie viele Geschichten hören können. Märchenerzählerin Jutta las in einer zum Märchenzelt umgebauten Garage zu Kinderbüchern vor, beispielsweise die Story vom Stachelmann. Sie hätte auch die Geschichte von „Allerlei – die Halle für Alle“ erzählen können. Schließlich ist auch die beinahe märchenhaft.

 

Buntes Treiben auch in der Halle. (Foto: Raith)

Öffnungszeiten

Die Halle für Alle ist zu folgenden Zeiten geöffnet: montags von 10 – 14 Uhr sowie dienstags und freitags von 10 – 16 Uhr, der Mittagstisch findet an diesen Tagen um 12 Uhr statt.

Einnahmen und Spenden werden zur Finanzierung der anfallenden Kosten und zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen verwendet.

Bei Fragen wendet man sich bitte an das Diakonische Werk unter der Telefonnummer 02391-9540-13.

 

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