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Hilfen zu Hause

Die Freiwilligenzentrale Plettenberg sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeiter

Künftig auch Hilfen zu Hause als Seniorenunterstützung

Für den Ausbau des seniorenunterstützenden Dienstes „Wohl zu Hause“ sucht die Freiwilligenzentrale Plettenberg weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. Bisher bietet das „Wohl zu Hause“ hauptsächlich einen Fahr- und Begleitdienst an, um älteren Menschen durch mehr Mobilität ihren Alltag zu erleichtern.

Seit sechs Jahren organisiert Anne Jahn als Mitarbeiterin der Freiwilligenzentrale das Projekt und sorgt dafür, dass ihre Kunden zu Arzt- oder Friseurterminen gefahren werden, einen Einkauf bekommen oder am Generationencafé teilnehmen können. Anne Jahn erzählt: „Die Fahrten und Einkäufe werden ehrenamtlich durchgeführt. Die Helfer nehmen sich viel Zeit für die Kunden, die sich meist schon auf einen netten Plausch mit dem Fahrer freuen.“

 

Seit einigen Monaten ist mit Silke Corswandt eine weitere Kollegin im Projekt aktiv. Gemeinsam mit Anne Jahn organisiert auch sie alles rund um das Wohlergehen der Kunden. „Die Nachfrage ist groß“, berichtet Silke Corswandt, „daher suchen wir dringend weitere ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die als Fahrer oder Einkäufer unsere Kunden unterstützen möchten.“

Des Weiteren werden Haushaltshilfen und Heinzelwerker gesucht sowie Jugendliche, die sich etwas Taschengeld dazu verdienen wollen. Anne Jahn erzählt:“ Wir wollen künftig auch Hilfen für das Zuhause anbieten. Dazu vermitteln wir Kontakte z. B. zu Hilfen im Haushalt und Garten. Wenn diese regelmäßig tätig sind, müssen sie aber bezahlt und über die Minijobzentrale angemeldet werden. Solch eine Tätigkeit übersteigt ein Ehrenamt. Bei allen Formalitäten rund um die Anmeldung unterstützen wir natürlich gerne.“ Wer interessiert ist, solche Dienste für Haushalt und Garten gegen Entgelt und mit Anmeldung bei der Minijobzentrale regelmäßig durchzuführen, wendet sich bitte an die Freiwilligenzentrale.

Vereinzelte Hilfe rund um Haushalt und Garten soll künftig aber auch ehrenamtlich und kostenfrei möglich sein. Silke Corswandt erklärt: „Wenn z. B. eine Glühbirne gewechselt oder ein Regal angebracht werden soll, möchten wir ehrenamtliche Heinzelwerker einsetzen, um solche Einzelfallhilfe anbieten zu können. Entsprechend suchen wir auch hierfür Menschen, die als Heinzelwerker dort einspringen, wo oft ein Mann im Haushalt fehlt. Von der Hilfevermittlung ausgeschlossen sind übliche Tätigkeiten gewerblicher Handwerksbetriebe.“

Schließlich können künftig auch Jugendliche die Senioren unterstützen. „Wir möchten versuchen eine Taschengeldbörse aufzubauen“ berichtet Anne Jahn. „Dazu können sich Jugendliche bei uns melden, die mit vereinzelten, leichten Tätigkeiten ihr Taschengeld aufbessern möchten. Dies könnte das Einrichten eines neuen Handys oder Hilfe am Computer sein oder auch das Gassigehen mit dem Hund, wenn sein Herrchen mal krank ist. Eine Grundvoraussetzung ist hier natürlich, dass die Eltern des Jugendlichen einverstanden sind. Außerdem greifen alle Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes.“

Bei den künftigen Hilfen zu Hause der Freiwilligenzentrale geht es vor allem darum, auch Menschen mit kleinem Geldbeutel Unterstützungsmöglichkeiten für den Alltag anzubieten, damit sie so lange es geht in ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Es soll keine Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern entstehen.

Interessierte an ehrenamtlicher Mitarbeit als Fahrer, Einkäufer oder Heinzelwerker sowie Jugendliche, die ihr Taschengeld aufbessern wollen, melden sich bitte bei der Freiwilligenzentrale unter Telefon 95 40 39 oder per E-Mail unter freiwilligenzentrale@diakonie-plbg.de.

Dies gilt auch für Haushalts- oder Gartenhilfen, die gegen Bezahlung und Anmeldung bei der Minijobzentrale tätig sein möchten.

Hier finden Sie unseren Flyer mit Informationen

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