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Jahresstatistik 2013 der Suchtberatungsstelle

Die Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes im Paul-Gerhardt-Haus bietet seit über 40 Jahren Hilfen für suchtkranke Menschen und deren Angehörige in Plettenberg und anliegenden Städten an.

Die Suchttherapeuten Sabine Schneider (die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert hat) und Frank Horstmann haben in den zurückliegenden Jahren das Angebot für alkohol-/medikamentenabhängige Menschen und Spielsüchtige, zuletzt aber auch zunehmend für Konsumenten von Cannabis und Amphetaminen erweitert und professionalisiert.

Neben der Grundversorgung hat sich hierbei insbesondere das Angebot der ambulanten Rehabilitation und Nachsorge etabliert.

Die jetzt vorliegende Jahresstatistik für 2013 weist nach, dass der Bedarf an einer professionellen Suchthilfe ungebrochen ist. Im zurückliegenden Jahr haben insgesamt 324 Menschen Kontakt zur Suchtberatungsstelle aufgenommen, hierbei kam es mit 118 Hilfesuchenden (77 Männern und  41 Frauen) zu einer weiterführenden Behandlung  mit  insgesamt 1533 Einzel- und 1383 Gruppenkontakten.

Die Kontaktaufnahme zur Suchtberatungsstelle ist sehr niedrigschwellig möglich. Zweimal wöchentlich bietet die Suchtberatungsstelle offene Sprechstunden an, die ohne vorherige Anmeldung aufgesucht werden können. Hiermit wird garantiert, dass Betroffene bei  akutem Beratungsbedarf schnell  versorgt werden können. Bei Interesse folgen weitere terminierte Einzelgespräche, die absolut vertraulich und kostenlos sind. Hier kann und sollte geklärt werden,  welche individuellen Angebote für den Betroffenen in Frage kommen bzw. von diesem gewünscht werden.

Neben Beratung und Motivierung, Vermittlung in Entgiftungsmaßnahmen oder in stationäre Therapieangebote,  rückt das Angebot der ambulanten Therapie zunehmend in den Fokus der Suchtkranken. „Seit 2009 haben suchtkranke Menschen in Plettenberg und Umgebung die Möglichkeit, vor Ort eine ambulante Rehabilitation zu machen“, erklärt Schneider. „Die Vorteile sind, dass die Menschen in ihrer gewohnten Umgebung und ihrem Alltag bleiben und durch intensive Begleitung und Hilfestellung ihren Alltag abstinent bewältigen lernen“, ergänzt Horstmann.

Bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 12 Monaten sollen geeignete Bewältigungsstrategien zur Erlangung einer abstinenten Lebensweise erlernt werden. „Nicht nur die Abstinenz ist hier das vorrangige Ziel, sondern insgesamt zu einer deutlich höheren Lebensqualität und Lebenszufriedenheit zu verhelfen“, führt Schneider aus.  „Wer sich für diesen ambulanten Weg entscheidet, kann sich direkt über die Suchtberatungsstelle in die Maßnahme vermitteln lassen“, erklärt Horstmann.

 

Die Suchtberatungsstelle erreichen Sie telefonisch unter der Rufnummer 02391-954020. Die offenen Sprechstunden finden montags, in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr  im Paul-Gerhardt-Haus, Bahnhofstrasse 25, in Plettenberg statt.

 

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