< zurück zur Übersicht

6. Nacht der offenen Kirchen im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg

 

im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg gestalteten insgesamt 13 Kirchengemeinden die Nacht der offenen Kirche 2014 !

Darunter die Ev. Kirchengemeinden Oberrahmede, Gemeindezentrum Rathmecke, Attendorn, Versöhnungskirchengemeinde Lüdenscheid, Brügge, Herscheid, Valbert, Christuskirche Lüdenscheid, Neuenrade, Grevenbrück, Meinerzhagen, Johanneskirchengemeinde Lüdenscheid, Werdohl

Hier eine Auswahl von Berichten und Bildern.

Meinerzhagen/Valbert. Ein Ort der Begegnung, eine Stätte zum Nachdenken und Mitdenken war die ev. Kirche in Valbert am Pfingstsonntagabend.

Zum sechsten Mal beteiligte sich die ev. Kirchengemeinde Valbert an der Nacht der offenen Kirchen.
„Wo ein guter Geist weht“ war das Thema des Abends, an dem Pastor Peter Winterhoff die Gläubigen einlud zur Begegnung, um gemeinsam Musik und Texte zu hören, das ganz besondere Licht zu genießen und gemeinsam zu essen. Dafür war in dem Gotteshaus ein Zelt mit einem Buffet aufgebaut.

An den verschiedenen Schautafeln gaben Bilder  einen Überblick über die vielen Aktionen und Aktivitäten in der Gemeinde.
Den ganzen Abend über fand ein kleines Programm statt. Den Anfang machte der Flötenkreis, deren musikalische Darbietungen von meditativen Texten unterbrochen wurde. Bibeltexte und Blasmusik, ein Schattentheater, der Auftritt des Singkreises und „Music with friends“ erfreuten den Abend über die Besucherinnen und Besucher. Wer seine ganz eigene Stille suchte, der konnte sich in den „Raum der Stille“ im Obergeschoß der Kirche zurückziehen.
Mit dem Segen zur Nacht verabschiedete Pastor Winterhoff die Gläubigen um Mitternacht. Die jungen Leute feierten derweil ihre Nacht der offenen Kirchen vor dem Gotteshaus. Dort begaben sie sich gemeinsam auf einen Erlebnisweg mit viel Rätselhaftem am Lagerfeuer mit Stockbrot und Musik.

Ein Ort der Begegnung : Ev. Kirche in Valbert

Zum musikalischen Rahmen trug auch der Flötenkreis der ev. Kirche bei.

Zahlreich waren die Gläubigen in die Jesus-Christus-Kirche nach Meinerzhagen gekommen, um gemeinsam die 6.Nacht der offenen Kirche zu feiern. Durch den Abend, der unter dem Motto stand „Genießerstunden – für Leib und Seele“,  führte Pastor Klaus Kemper-Kohlhase. Den musikalischen Rahmen gestalteten Gerlinde Rentrop (Orgel), Silvia Michel (Flöte) und Benjamin Tanzius (Gitarre).  Nach dem gemeinsamen Singen von Pfingstliedern, zwischen denen auch immer wieder Texte zum Innehalten und Nachdenken gelesen wurden, gab es einen Imbiss. Anschließend wurde der Film „Vaya con dios“ gezeigt. Der Film handelt von drei Mönchen, die sich auf den Weg machen, um Kontakt mit dem wahren Leben zu bekommen. Sie singen zwar wie die Engel, benehmen sich dabei aber wie Elefanten im Porzellanladen.  Mit dem Abendsegen endete auch in der Jesus-Christus-Kirche gegen Mitternacht die Nacht der offenen Kirchen.


 

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Silvia Michel (Flöte) und Benjamin Tanzius (Gitarre).

 

Gedmeinsames Singen in der Jesus Christus-Kirche in Meinerzhagen

 Text und Fotos : Bärbel Schlicht

Attendorn.
Im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Erlöserkirche nahm die evangelische Kirchengemeinde der Hansestadt am Pfingstsonntag wieder an der Aktion „Nacht der offenen Kirchen“ der westfälischen Landeskirche teil. Das Presbyterium hatte vier Chöre aus der näheren und weiteren Entfernung eingeladen, gemeinsam mit dem eigenen Kirchenchor, eine „Gospel-Nacht“ durchzuführen.

Dass damit ein Nerv der Attendorner getroffen war, zeigte sich daran, dass insgesamt rund 400 Besucher ab 19 Uhr bis kurz vor Mitternacht trotz der warmen Temperaturen in und um die Kirche dem Dargebotenen lauschten. Den Anfang machte „Stimmwerk“, der Chor der Werthmann-Werkstätten aus Attendorn, die mit ihren Vorträgen das Publikum zum ersten Male zu wahren Beifallsstürmen hinrissen.

Nach diesem „Einheizer“ bot der Kirchenchor „St. Josef“ aus der Hansestadt sein ganzes Können, indem er das Motto der Nacht „Gospel“ nicht ganz wörtlich nahm und zur Freude der Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeiten seines Repertoire voll ausschöpfte.

Reinen Gospel von den Anfängen bis hin zur Neuzeit brachten anschließend die „Holy-Spirit-Gospel-Singers“ von der Heiligen-Geist Gemeinde in Hüsten und der Gospelchor „Joyful“ der Kirchengemeinde im Oberen Whieltal zu Gehör, was die Anwesenden ebenfalls zu wahren Beifallsstürmen hinriss.

Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores der gastgebenden Gemeinde beendeten mit ihren Gospel-ähnlichen Liedern eine „Nacht der offenen Kirchen“ im Sauerland, von der noch lange gesprochen werden wird.                                     

 

 „Stimmwerk“ Chor der Werthmann-Werkstätten

 

Kirchenchor „St.Josef“

 

„Holy-Spirit-Gospel-Singers“

 

„Joyful“

 

Ev. Kirchenchor Attendorn

 Text und Fotos von Karl-Hermann Ernst

Nacht der offenen Kirchen in sechs Lüdenscheider Gotteshäusern
An der „Nacht der offenen Kirchen“, die in diesem Jahr zum sechsten Mal von der Evangelischen Kirche von Westfalen ausgerichtet wurde, beteiligten sich am Pfingstsonntag  auch fünf Lüdenscheider Gemeinden,  deren vielfältige Programme zahlreiche Besucher anzogen:  die Versöhungs--, die Christus- und die Johanneskirchengemeinde sowie die evangelischen Kirchengemeinde Brügge und  beide Bezirke der evangelische Kirchengemeinde  Oberrahmede. Die Palette der Angebote erstreckte sich von Musik der verschiedensten Stilrichtungen, Gesang, Theater und Kunstausstellungen  über Gebete, Meditationen und Taizé-Gottesdienste  bis hin zu gemeinsamen Essen mit kulinarischen Spezialitäten aller Art. Viele Gemeindeglieder und –mitarbeiter  setzten sich an den einzelnen Veranstaltungsorten für das Gelingen der  sechsten „Nacht der offenen Kirchen“ ein.  

Großer Andrang zur „Nacht der Lichter“ in der evangelischen Kirche in Brügge  

Mit einem so großen Andrang zur „Nacht der Lichter“ hatte am Abend  des ersten Pfingsttags  in der evangelischen Kirche in Brügge wohl  niemand gerechnet – weder Gemeindepfarrer Michael Czylwik, der  die vielen Gäste, evangelische und katholische Christen aus allen Teilen der Stadt, herzlich begrüßte  noch Chorleiter Reinhard Derdak und die Mitglieder der Chorgemeinschaft Brügge-Lösenbach, die zusammen mit der ganzen evangelischen Kirchengemeinde Brügge-Lösenbach im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen  zu  der besinnlichen Veranstaltung eingeladen hatten. Begleitet  von Derdak und  dem bewährten Taizé-Ensemble, das sich aus den Ehepaaren Schmalenbach und Riegel sowie Dorothee Hirth  und Frank Walter zusammensetzt, luden die Chormitglieder im  stilvoll mit Tüchern,  Teelichtern und  Lampions   ausgeschmückten Kirchenraum zum Mitsingen  ein. Auf dem  Programm standen  Gesänge aus Taizé , für die vor allem Jacques Berthier,  Mitbruder des im Jahre 2005 so tragisch ums Leben gekommenen Gründers und Priors der ökumenischen Gemeinschaft in Burgund,  Frère Roger Schutz,  die Musik geschaffen hat. Dadurch, dass der Chor sich – nach Stimmlagen aufgeteilt – im Kirchenraum niedergelassen hatte, ermöglichte er auch denjenigen  das Mitsingen der Taizé-Lieder , denen diese bisher  noch gänzlich unbekannt  gewesen waren. Dank der in Lüdenscheid regelmäßig an wechselnden Orten stattfindenden ökumenischen Taizé-Gebete waren vielen  die meisten der  deutsch-, lateinisch- und englischsprachigen  Gesänge schon wohlvertraut,  die man für die Feierstunde ausgewählt hatte. Dazu gehörten  unter anderem  „Laudate omnes gentes“, „Im Dunkel unserer Nacht“ , „Christus, dein Licht“, „Bless the Lord, my soul“  und  „Meine Hoffnung und meine Freude“ .  Dank der Unterstützung durch die Chorsängerinnen und –sänger und der  Instrumentalbegleitung bildete die große Gemeinde rasch einen Klangkörper, der den ganzen Kirchenraum füllte.  Momente  der Stille, Gebete, Lesungen, die sich auf das Pfingstwunder und andere zum Pfingstfest passende Bibelstellen bezogen   und  eine Pfingstmeditation ergänzten das Programm, das einen ganz besonderen Höhepunkt  erreichte, als die Kerzen, die man vorher verteilt hatte, angezündet und das Licht an alle im Kirchenraum weitergereicht wurde.  Dadurch wurde eine einzigartige Atmosphäre heraufbeschworen, der sich wohl niemand unter den vielen Anwesenden zu entziehen vermochte. Obwohl die „Nacht der Lichter“ in Brügge erst zu später Stunde begonnen hatte, fiel es den meisten am Schluss schwer, sich  von der  faszinierenden  Stimmung loszureißen. 

 


 

Text : Ingrid Weiland
Fotos:Cédric Nougrigat

 

Nacht der offenen Kirche in der Christuskirche in Lüdenscheid (Orgel Plus, Konzert von „Windwood & Co.“ auf dem Außengelände) 

Unter der Überschrift „Berührt -Bewegt- Bereichert – Beseelt- Befreit“ wartete die Christuskirchengemeinde in der Nacht der offenen Kirchen mit einer Reihe interessanter Programmpunkte auf. Am Anfang des Programms stand „Orgel plus“ – Beiträge von Kirchenmusiker Wolfgang Kimpel (Orgel) und anderen  musikalischen Talenten, die viel Beachtung fanden: Lucas Langbehn, Katja Quast (beide Saxophon), Bianka Marschner, Carola Bohe (beide Blockflöten), Sabine Trienke (Akkordeon), Dominik Gremmels (Schlagzeug), Manuel Schulte (Trompete) und Carsten Czybulla (Dudelsack), der unter anderem mit der „Highland Cathedral“ hervortrat.  Alle beeindruckten durch eine große Klang- und Stilvielfalt. Anschließend sorgte das Siegerländer Ensemble „Windwood & Co.“ bei herrlichstem Wetter auf dem Außengelände für besondere Hörerlebnisse. Als Spielleute verkleidet, präsentierten Andreas Schuss, Vanessa Feilen und Jörn Pfeiffer, aus denen sich die Formation zusammensetzt,  Musik     aus alter und neuer Zeit – darunter  viele eigene Stücke. Die drei Multi-Instrumentalisten verwöhnten die Ohren ihres Publikums mit keltischer Musik und bekannten Melodien aus Klassik, Klezmer, Folk und Gospel und stellten dabei ihre Virtuosität auf den unterschiedlichsten Instrumenten unter Beweis: auf Panflöte, Harfe, Saxophon, Klarinette, Laute, Flöten und Kontrabass, die in  immer wieder anderen Kombinationen erklangen.

Dass man auch altbekannte Stücke in ganz neuer Form rüberbringen kann, bewiesen sie mit dem Choral „Geh aus, mein Herz, und suche Freud‘“  Die Stimmung erreichte schließlich einen solchen Höhepunkt, dass es  vor allem die jungen Leute nicht mehr auf ihren Plätzen hielt. Die mitreißenden Rhythmen waren ihnen so sehr in die Beine gegangen, dass sie sich zum  Tanzen erhoben. Ihren Wünschen, sich im Kreis zu drehen,  kamen die Instrumentalisten mit entsprechenden weiteren Stücken nach.

Eine Lesung des Markus-Evangeliums in verschiedenen Sprachen, ein Taizé-Gebet und Mitternachtsgedanken rundeten  das sehr abwechslungsreiche Programm in der Christuskirche  ab, in der auch verschiedene Gebetsstationen zu Stille und Gebet einluden.

 

„Windwood & Co.“ (v.l.n.r. Jörn Pfeiffer, Vanessa Feilen und Andreas Schuss)  beeindruckte  auf dem Außengelände der Christuskirche durch Virtuosität auf zahlreichen Instrumenten      


„ OrgelPlus“: Kirchenmuiker Wolfgang Kimpel (Orgel) mit den Instrumentalisten

 

Nacht der offenen Kirche in der Versöhnungskirchengemeinde (Erlöserkirche) mit Katharina von Bora

 Trompetenklänge, mit denen Pfarrer Holger Reinhardt die Kirchennacht der Versöhnungskirchengemeinde  auf dem Vorplatz der Erlöserkirche eröffnete, zogen zahlreiche Besucher an. Sie ließen sich vom Mitarbeiterteam zur Kirchenführung und zur Turmbesteigung  sowie auch zur Betrachtung  der Bilder mit Pfingstmotiven einladen,  die die Lüdenscheider Künstlerin Kristin Hartmannsberger geschaffen hatte. Ein besonderer Höhepunkt des Programms , das unter dem Gesamtthema „Leben  aus dem GEIST“ stand, war die fiktive Tischrede  der Katharina von Bora („Bist du sicher, Martinus“)  aus Christine Brückners Buch „Wenn du geredet hättest, Desdemona – Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“. Pfarrer Reinhardt führte in die Welt der Katharina von Bora, der Ehefrau Luthers , ein, die infolge der Reformation eine Welt des Umbruchs war. Das mit seiner Trompete intonierte Reformationslied „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“  leitete zu dem Ein-Personen-Stück über, in dem Claudia Baumann, Akteurin der Kreuzkirchengemeinde und des Theaterprojekts Schalksmühle, in der Rolle der „berühmtesten Pfarrfrau der Welt“ auftrat. Auf köstliche Weise brachte sie rüber, wie die Frau, die unter dem Einfluss der Reformation zusammen mit weiteren Nonnen aus dem Kloster Nimbschen nach Wittenberg geflohen war und 1525 Luther geheiratet hatte,    die Führungsfunktion und sogar die Finanzen im Hause übernahm. Das war ungewöhnlich in einer Zeit, in der „frau“ sich generell auf Kinder, Küche und Kirche beschränkte.  Während ihr „Martinus“ sich in seine Studierstube zurückzog und auf das „ora „ (Gebet) konzentrierte, war sie für das „labora“ (die praktische Arbeit) zuständig. Die „Lutherin“ versorgte Kinder, Gäste, Scholaren und Dienstboten und verwaltete und bewirtschaftete umfangreiche Ländereien, betrieb Viehzucht  und eine Brauerei, um alle im Hause verköstigen zu können. Sie führte nicht nur einen großen Haushalt, sondern war  ihrem Mann auch ein unentbehrliche Gefährtin und Beraterin. Claudia Baumann verstand es hervorragend,  sämtliche Rollen der Katharina von Bora auszufüllen.

Lesungen der Gemeindepfarrer Reinhardt und Jerosch  zu den Themen „Pfingsten“, „Heiliger Geist“ und „Ökumene“ sowie Lieder, die alle im Kirchenraum gemeinsam anstimmten, rundeten die Kirchennacht in der Erlöserkirche ab.

 

Einladung  zur Kirchennacht mit der Trompete durch Pfarrer Reinhardt


Spielszenen von Claudia Baumann als Katharina von Bora

 

Kirchennacht im Gemeindezentrum Rathmecke

Im Gemeindezentrum Rathmecke wurden in der Kirchennacht alle Besucher mit einem Gläschen Sekt oder Saft empfangen. Anschließend umfing sie eine einzigartige Atmosphäre, für die Brigitte Stracke und Mirella Milischweski verantwortlich zeichneten.  Sie hatten nämlich den Gemeindesaal für den Taizé-Gottesdienst, den man nach dem Einsingen feierte,  stilvoll dekoriert und mit Kerzen ausgeschmückt.  Ein gemeinsames Essen rundete die Kirchennacht im Gemeindezentrum Rathmecke ab.  

 

Foto mit der stilvollen Dekoration von (auf der rechten Seite) Brigitte Stracke und
Mirella Milischewski für den Taizé-Gottesdienst in der Kirchennacht im Gemeindezentrum Rathmecke


Nacht der offenen Kirche in der Johanneskirche Lüdenscheid

In der Johanneskirche feierte man am Pfingstsonntag ein „PfingstMITeinander“. Auf dem Programm stand  gemeinsames Singen und Musizieren von alten und neuen Liedern. Dabei kamen die verschiedensten  Instrumente – vom Klavier über die Gitarre und Flöte bis hin zur Trommel und zum Tamburin  -  zum Einsatz. Nach einem Imbiss  ließ man die Veranstaltung kurz vor Mitternacht mit einer Andacht mit „Spontanband“  und Segenswünschen von Gemeindepfarrerin Ramona Winkler-Rudzio ausklingen.

 

Die Gruppe beim Singen und Musizieren

Nacht der offenen Kirche in der Kirche und im Kirchenhaus Oberrahmede

Scharen von Gästen drängten sich in der Nacht der offenen Kirchen in die Kirche und in das Kirchenhaus Oberrahmede.  Die Gemeindemitarbeiter Thomas Schilke und Henrik Jürgens hatten  ein attraktives Programm zusammengestellt, das großen Anklang fand. Unter der Überschrift „(un)sichtbar Verborgenes zeigen“ ging es darum,  noch unentdeckte Talente von Gemeindegliedern in verschiedenen künstlerischen Sparten sichtbar zu machen. Eröffnet wurde die Kirchennacht mit Interviews mit den bildenden Künstlern, die Einblicke in ihr Schaffen gewährten: Frank Hasler, der auf dunklen Hintergründen eigene Lebenserfahrungen verarbeitet hat, Elke Schüler, die sich durch Monet inspirieren ließ, Regina Lehmann, die sich auf den ausgestellten Bilder mit der Lebensmitte auseinandergesetzt hat, Christine Nemitz (Fotokunst), Reinhild Bauer (abstrakte Gemälde), Katrin Thomas (fotografische Reflexionen), Jürgen Bauer (interessante Farbenspiele), Simone Fröhler (Bilder von Menschen) und drei Künstlerinnen, die inzwischen  schon durch eigene Ausstellungen hervorgetreten  sind: Margrit Schneider (Porträts mit betonten Augenpartien), Heike Petri (Landschaften und Tierporträts) und Gabi Püttmann, die dem Kirchenhaus  bekanntlich auch Bilder als Leihgaben  zur Verfügung gestellt hat. Bei der Betrachtung der völlig unterschiedlichen Kunstwerke, die man in der Kirche und im Kirchenhaus bewundern konnte, zogen Gabi Püttmanns Bootshaus mit Booten im Schwebezustand und ihre Bootsstrukturen   die Blicke der Kunstinteressierten ganz besonders auf sich. Diese freuten sich darüber, dass sie sich von allen anwesenden Künstlerinnen und Künstlern Fragen zu ihren Kunstwerken beantworten lassen konnten.

Im zweiten Teil des  Abends präsentierten Klaus Hirschfeld, Markus Opderbeck, Falko Pithan und Kiki Langebartels  Songs  zu Gitarre und Cajón. Björn Bergs überrasche darüber hinaus noch mit „Livelooping“ . Musik und Gesang wurden durch Lesungen von Texten von Hanns-DieterHüsch (durch Anne Schewe)  und  Kirchenfenster- und Bildbetrachtungen (von Heike Scheider) ergänzt.

An verschiedenen Ständen, die die Gäste in Scharen anzogen, servierten der Obdachlosen-Freundeskreis  und zahlreiche Gemeindemitarbeiter Leckereien vom Grill, Pommes Frites, köstliche  Salate, Getränke und anderes mehr. In der Cafeteria und in der Begegnungslandschaft vor dem Kirchenhaus  wurden bis in die Nacht hinein er Austausch und die Begegnung  bei Speis‘ und Trank gepflegt.

 

Fotos von allen Künstlern, die ihre Kunstwerke in  der Kirchennacht in Oberrahmede ausgestellt hatten  -
ganz l. Thomas Schilke, der Gemeindemitarbeiter, der sie interviewte und für die Aussellung verantwortlich zeichnete

 

Betrachtung der Bootsstrukturen von Gabi Püttmann  bei der kunstausstellung

Texte und Fotos von Ingrid Weiland


< zurück zur Übersicht

Veranstaltungen und Termine

Alle Veranstaltungen und Termine >