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Muffins, eine Glocke und das Schlangenmädchen...

 

Lina Pawlowske bei ihrer Darbietung auf der Bühne. (Foto: Raith)

Von Elke Teipel

Lüdenscheid. 19 Jahre, ganz schön laut und weit gereist. Zur Eröffnung und zum Abschluss war sie nicht zu überhören: Die Glocke aus der Glockengießerei Rinker Sinn. Sie läutet dem Küsterdienst zur Ehre. Und wenn sie Pause hat, dann steht sie in Valbert bei Rüdiger Tepel. Er ist der erste Vorsitzende der Küstervereinigung. Zusammen mit Olaf Abraham, Küster der Lüdenscheider Kreuzkirche, verschafft er dem Berufsverband Gehör. Große und kleine Besucher finden das toll, haste Töne, Strippen ziehen einmal anders. Die Glocke hat schon viele Kirchentage erlebt. Gerade ist sie aus Berlin zurückgekommen. In Dortmund 2019 hat sie wohl Hausverbot. „Sie ist zu laut“, verweist Rüdiger Tepel auf den Lärmschutz. Deshalb darf sie nicht mehr in der Halle erklingen.

Ohne Worte, mal eben die Hand schütteln. Katharina von Bora und Martin Luther sind auch auf dem Kirchentag. Sind sie wirklich aus Stein? Das sieht nur auf den ersten Blick so aus. „Guten Tag, hat mich gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen“, die Living Dolls knüpfen Kontakte.

Mit Luther auf Du und Du ist auch Thulasii. Die Vierjährige posiert mit ihm für ein Foto und ihre Eltern halten auch die Kamera hoch.

Martin Luther für den süßen Zahn. Die Kirchengemeinde Plettenberg-Ohle hat gebacken, was das Zeug hält: 70 Luther-Muffins und 800 Plätzchen und Waffeln am laufenden Band. Die Waffeln waren mittags schon verputzt. „Bei uns werden die tollsten Sachen gemacht“ versichert Iris Arens, dass in der Gemeinde immer etwas los ist. Gebacken haben alle „mit Liebe und Vergnügen“. Samantha Arens hält Martin Luther auf dem Arm, dazu die Plätzchentüte: „Das macht Spaß“.

Atemberaubend und unglaublich: Mit Akrobatik zieht Lina Pawlowske die Zuschauer in den Bann. Das 15-jährige Schlangenmädchen aus Halver macht die Besucher sprachlos.

Die Werkstatt-bibel-mobil macht Station im Rathausfoyer. Welche Bibeln gibt es? Die Gemeinde Brügge-Lösenbach nimmt die Interessenten mit auf Entdeckungsreise.

 

Daniel Kallauch im Rathaus. (Foto: Raith)

Gravur nach Wunsch, Zaubersand, Digitale Karikatur oder Bibleface-Portraits. Die sind gefragt und kosten so viel wir eine Waffel. Die Welt ist eben auch digital. Der Kirchentag ist schließlich nicht von gestern. Selfi hier, Selfi dort und plötzlich geht der Saft aus. Kein Problem, an der Handy-Tankstelle kann aufgeladen werden.

„Ganz schön stark“ sagen Daniel Kallauch und sein frecher Kumpel Willibald. Sie und Wolfgang Zerbin am Piano sind die Stars der Familienshow. Das Rathausfoyer verwandelt sich in einen Kinderwagentreff. Kids und ihre Begleiter mischen das Rathaus auf. Und draußen auf dem Markt der Möglichkeiten erfahren alle, was kirchliche Organisationen sonst noch für Familien und Co. auf Lager haben.

 

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