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Neue Altarbibeln für die Ev. Kirchengemeinde Finnentrop

 

 

Superintendent Klaus Majoress (Mitte) übergab die neuen Altarbibeln an die Presbyter Ulrike Grzibiela und Thomas Strackbein. (Foto: Raith)

 

Von Guido Raith

Im sonnendurchfluteten Gottesdienstraum der Christuskirche übergab der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, Klaus Majoress, jetzt im Rahmen eines feierlichen Abendmahlsgottesdienstes zwei hochwertige Altarbibeln zur Verwendung in den Gottesdiensten an die Presbyter. Annette Kurschus, die Präses der Evangelischen Kirche in Westfalen, hatte die überarbeiteten Lutherbibeln aus Anlass des Reformationsjubiläums handsigniert.

Die neuen Altarbibeln sind eine gründlich revidierte, an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und an Luthers Sprache angepasste Neuauflage, die die evangelische Kirche gemeinsam mit der Deutschen Bibelgesellschaft erarbeitete.

In der Kirchengemeinde Finnentrop lösen die nagelneuen und in silbergraues Leinen gebundene Altarbibeln, die für die Christuskirche und die Gnadenkapelle in Fretter vorgesehen sind, zwei alte Ausgaben des Jahres 1968 ab, die jetzt ihren Ehrenplatz in der Kirche finden.

„Die Mitte unseres Glaubens ist das Wort Gottes, was aufgeschrieben ist“ – mit diesen Worten begleitete Pfarrerin Rose-Maria Warns die feierliche Zeremonie, bei der die neuen Altarbibeln übergeben wurden. Und auch Superintendent Majoress unterstrich die Bedeutung der Heiligen Schrift für die Gemeinde: „Die Bibeln liegen mitten auf dem Altar. Sie erinnern uns zeichenhaft, was die Mitte unseres Glaubens ist – nämlich das Wort Gottes.“

In seiner Predigt stellte der Superintendent angesichts des immerwährenden täglichen Leides die Frage: „Hat Gott uns vielleicht vergessen?“ So viel Grauen sei in dieser Welt und von Gott geschenktes Leben würde vernichtet. Die Antwort hierauf sei das Kreuz, so Majoress: „Jesus ist den Weg des Kreuzes gegangen, damit wir wissen, dass Liebe und Barmherzigkeit noch da sind. Für uns ist es das Heilszeichen, das entscheidende Zeichen. Glaube ohne das Kreuz gibt es nicht.“

Als kleines Zeichen und als „Zuspruch von Gott“ ließ Majoress schließlich eigens von ihm mitgebrachte Psalmenkärtchen an die Gottesdienstbesucher verteilen.

Die Lutherbibel kann in ihren vielfältigen Varianten unter www.die-bibel.de erforscht werden.

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