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Sparkasse zeigt Werke von Georg A. Kugoth

 

 

Von Wolfgang Teipel

 

Ein Schachspiel mit Gespensterfiguren, Kinderporträts, Landschaften und mehr: Georg A. Kugoth hat sich mit seinen Werken ganz eigene Spielräume geschaffen. Auch die Betrachter können in diesen Spielräumen eigene Welten entdecken. Das vielschichtige Schaffen des ehemaligen Leiters der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie ist noch bis 3. November im Kundenforum der Sparkasse Lüdenscheid am Sauerfeld zu bewundern.

Georg A. Kugoth nimmt es sehr genau. „In den Uffizien in Florenz habe ich die Werke mit einer Lupe betrachtet, um die Pinselstriche alter Meister zu studieren“, sagte der 72-Jährige bei der Vernissage zur Ausstellungseröffnung am 11. September. Naturerlebnisse, Musik, das Spiel mit Kindern – all das habe ihn immer wieder angeregt, berichtete er im Interview mit Rendel Simon. „Ich male aus dem Impuls heraus. Das ist besonders spannend, weil ich vorher nie weiß, ob es gelingt.“

Rendel Simon kitzelte im Frage-und-Antwort-Spiel auch die Anfänge von Kugoths Malerei heraus. Wenn es in den Mittagspausen seines Vaters still im Haus sein musste, habe er immer zusammen mit seiner Schwester gemalt. In der Grundschule half er Klassenkameraden beim Zeichnen. Seine erste Ausstellung habe er vergessen, bis ihn sein Bruder Hartwig daran erinnert habe, dass er im Keller als Heranwachsender sogenannte „Picasso-Bilder“ aufgehängt habe. „Die bekamen aber nur der ein oder andere Verwandte zu sehen.“ Die Ausstellung in der Sparkasse sei für ihn eine echte Premiere.

Seine Neigung zum Malen habe er immer gut mit der Arbeit als Psychologe verknüpfen können. „Zum einen konnte ich so bei Klienten therapeutisch etwas bewegen. Zum anderen konnte ich mich dabei entspannen und neue Energie tanken.“

Georg A. Kugoth bedankte sich bei Sparkassenvorstand Markus Hacke für die Möglichkeit, in der Sparkasse ausstellen zu dürfen. „Das Kundenforum ist eine Bereicherung für die kulturelle Szene“, sagte er.

Mehr als 100 Gäste nahmen an der Vernissage teil. Sparkassenvorstand Markus Hacke bekundete vor den Besuchern die große Verbundenheit der Sparkasse mit der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie und kündigte eine größere Spende für die Renovierung der Einrichtung an.

 

 

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