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Drei zusätzliche Betten im Hospiz

 

Gaben die Erweiterung der Hospizarbeit um drei Plätze bekannt: Prof. Dr. Burkhard Bamberger (Medardus Stiftung), Ralf Lohscheller (Geschäftsbereichsleiter Perthes-Altenhilfe-Süd),Amalie-Sieveking-Haus-Leiterin  Sabine Große, Thorsten Haering und Wolfgang Thalwitzer (Medardus Stiftung) sowie Bürgermeister Dieter Dzewas - von links (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

LÜDENSCHEID + Mit der Bereitstellung von drei weiteren Plätzen im Amalie-Sieveking-Haus an der Sedanstraße reagiert die Evangelische Perthes-Stiftung – Geschäftsbereich Altenhilfe Süd – auf lange Wartelisten und eine steigende Nachfrage nach Hospiz-Betten.

Wie Geschäftsbereichsleiter Ralf Lohscheller gestern im Rahmen der Hospiz- und Palliativtage NRW im Gemeindezentrum der Kreuzkirche bekanntgab, konnte das Bettenangebot im Amalie-Sieveking-Haus dank einer großzügigen Spende der Medardus Stiftung von bislang fünf auf acht Betten aufgestockt werden. Die renovierten und umgestalteten Räume befinden sich in der Einrichtung auf gleicher Ebene wie die vorhandenen Zimmer.

Im Beisein von Bürgermeister Dieter Dzewas als treibender Kraft hinter der Erweiterung des Angebots, Einrichtungsleiterin Sabine Große und dem Stiftungsvorstand der Medardus Stiftung mit Wolfgang Thalwitzer als Vorsitzendem, Prof. Dr. Burkhard Bamberger und Thorsten Haering bedankte sich Lohscheller für das finanzielle Engagament der Stiftung, die die Lions-Clubs Lüdenscheid-Medardus, Lennetal und Meinerzhagen aus der Taufe gehoben haben. Erklärtes Ziel der Stiftung ist es, schwerstkranken Menschen ohne Rücksicht auf Religion, Nationalität und finanzielle Situation bis zuletzt ein selbst bestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen. Mit ihrer finanziellen Unterstützung leiste die Medardus Stiftung „hervorragende Arbeit für Gäste und Mitarbeiter“. Ohne die Stiftung wäre es schwer, die Arbeit im Hospiz durchzuführen, lobte auch Bürgermeister Dieter Dzewas das Engagement der Sponsoren. Die Stiftung sei „eine tolle Bewegung geworden“. Auch für die Evangelische Perthes-Stiftung als Träger fand er lobende Worte. Er sei dafür dankbar, dass die Perthes-Stiftung die Erweiterung ihres Angebots nicht von einem Neubau abhängig gemacht, sondern in die vorhandenen Strukturen investiert habe.

Nicht nachlassendes Engagement für die Hospizarbeit forderte Wolfgang Thalwitzer beim Pressegespräch ein. Solange es noch Wartelisten gebe und kein Bett frei sei, dürfe niemand in seinem Engagement für die Hospizarbeit nachlassen. „Es ist noch niemals zuviel gewesen“, richtete er auch an andere den Appell, sich für die Hospizarbeit zu engagieren und das Team bei seiner wichtigen Arbeit zu unterstützen. Eingebettet war die Bekanntgabe der drei zusätzlichen Plätze im Hospiz in einen themenbezogenen Gottesdienst in der Kreuzkirche, den Pfarrer Hans-Georg Ahl und Superintendent Klaus Majoress hielten, und eine Ausstellung der Kooperationspartner im Bereich Palliative Hilfen aus dem Märkischen Kreis im Rahmen des landesweiten Hospiz- und Palliativtages.

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