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Eine traditionell sehr große Hilfe

Einen Scheck in Höhe von 46 000 Euro überreichte Fördervereinsvorsitzender Thomas Ruschin (2.v.r.) an Iris Jänike (r.) und Klaus Majoress (l.). Dank galt insbesondere Ingrid vom Hofe von der Karl-Reeber-Stiftung (3.v.l.) (Foto: Görlitzer)

 

LÜDDENSCHEID + Die psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Lüdenscheid ist unverzichtbar, um Menschen in psychologischen Notlagen und Krisen zu helfen: Darüber  sind sich Mitarbeiter, Träger und Förderer einig. Seit fast 20 Jahren leistet der Verein der „Freunde und Förderer der Psychologischen Beratungsstelle Lessingstraße“ einen wichtigen Beitrag, um die Arbeit der Beratungsstelle sicherzustellen. Anfang Februar überreichte der Vorsitzende Thomas Ruschin einen Scheck über 46.000 Euro an Klaus Majoress, Superintendent des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, und Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis, für das Jahr 2017.

Möglich ist die jährliche Spende in dieser Größenordnung dank der Unterstützung durch die Karl-Reeber-Stiftung Liechtenstein, die auch diesmal wieder 25 000 Euro dazu beigetragen hat. Dafür bedankten sich Rendel Simon, die Leiterin der Beratungsstelle, und Majoress ausdrücklich bei der Vorsitzenden der Stiftung Ingrid vom Hofe, die sich immer wieder für die Beratungsstelle einsetzt. Auch sie betonte: „Selbstverständlich ist das nicht.“ Eigentlich habe es bei der Gründung des Fördervereins eine Spendenzusage für fünf Jahre gegeben. „Inzwischen dauert die Unterstützung schon 18 Jahre.“

Die Unterstützung durch den Förderverein sei neben Mitteln des LWL, kommunalen Zuschüssen vom Märkischen Kreis sowie der Städte Lüdenscheid, Plettenberg und Werdohl und Eigenmitteln des Kirchenkreises eine von vier Säulen der Finanzierung der Beratungsstelle, erklärte Iris Jänicke. Bei der Gründung des Vereins habe man das Ziel formuliert, 50 000 Euro jährlich aufzubringen, erinnerte Ruschin, der den Vorsitz erst im vergangenen Jahr übernommen hat. Das sei 2017 nicht ganz gelungen. Er wolle sich daher dafür einsetzen, den Verein bei der Spendenakquise breiter aufzustellen, um die Unterstützung langfristig gewährleisten zu können.

Wie wichtig das ist, zeigen die Zahlen: Rund 1000 Menschen, verteilt auf 570 Fälle haben im vergangenen Jahr die Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch genommen, berichtete Rendel Simon. Ganz wesentlich sei, betonte Majoress, dass die Wartezeiten für ein erstes Gespräch kurz seien. Menschen in der Krise hätten keine Zeit, monatelang auf einen Termin zu warten. Das sei nur möglich, weil die Beratungsstelle durch die breite finanzielle Unterstützung gut aufgestellt sei. Bei den Beratungen stehe das Kindeswohl an erster Stelle, sagte Dieter Löbel, der mit Rendel Simon und Gesa Reiners das Beratungsteam bildet, unterstützt von zwei Sekretärinnen. Mobbing, insbesondere Cyber Mobbing habe bei den Themen, um die es in den Beratungen geht, in jüngerer Zeit deutlich zugenommen, ebenso wie die Beratung „hochstrittiger Elternpaare“, die mitten in der Trennung stehen. Aufgrund einer Gesetzesänderung griffen die Familiengerichte häufiger dazu, eine Beratung um der Kinder willen zu empfehlen oder anzuordnen, erklärte Rendel Simon. ©BG

 

Spenden an den Verein der „Freunde und Förderer der Psychologischen Beratungsstelle Lessingstraße“ können auf folgende Konten überwiesen werden:

Sparkasse Lüdenscheid

IBAN: DE55 458 500 05 0000 167 106

 

Volksbank im MK

IBAN: DE61 447 615 340 116 829 400.

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