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Elternversammlung zur Spielplatzsanierung in Heedfeld

 

v.l.n.r. Dr. Christoph Schriever Vertreter des Trägers, Ina Krauße und Dr. Jörg Bohmeyer ebenfalls Vertreter des Trägers (Foto: Salzmann)

 

SCHALKSMÜHLE + Im Rahmen einer Elternversammlung informierte Ina Krauße, Einrichtungsleiterin des evangelischen Kindergartens Heedfeld, die Elternschaft über Pläne, den in die Jahre gekommenen Kita-Spielplatz zu sanieren.

Die Spielräume draußen würden nicht mehr im gleichen Ausmaß wie früher zur Verfügung stehen, erläuterte sie. Im Laufe der Jahre sei manches verschwunden. Beispielsweise habe sich eine 1996 beim Bau der Einrichtung geplante Schattenbepflanzung nicht realisieren lassen. „Der Untergrund ist nicht für Baumbepflanzung geeignet.“ Zudem habe es 1996 noch keine Zweijährigen („Andere Spiel- und Sicherheitsanforderungen“) und keine Mittags-Betreuung gegeben.

„Der Aufenthalt im Kindergarten ist jetzt länger.“ Vor diesem Hintergrund sei der Beschluss zu einer Überarbeitung des Spielplatz-Konzepts gefasst worden. Bislang habe es eine Teamfortbildung und eine interne Konzepterarbeitung gegeben. Überdies sei die Firma Spielbetrieb beauftragt worden, einen professionellen Plan zu erstellen. Dieser Plan sei bislang im Team, im Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld als Träger der Einrichtung und im Elternrat vorgestellt worden.

Einblick gewährte Ina Krauße in die Fortbildung, bei der es unter anderem um die wichtigsten Spielsituationen der eigenen Kindheit gegangen sei. Bei den Antworten – Wald, Bach, verwunschener Garten und mehr – sei die ursprüngliche Spielplatz-Planung von 1996, die auf naturnahe Spielräume abzielte, bestätigt worden.

In Gänze stellte sie den Eltern den von der ostwestfälischen Firma Spielplan erstellten Ideenplan zur Sanierung des Geländes vor. Alles auf einmal zu realisieren, sei aus Kostengründen indes nicht möglich. Dies bestätigte Dr. Jörg Bohmeyer, der gemeinsam mit Dr. Christoph Schriever als Vertreter des Trägers an der Versammlung teilnahm. Wenn der Spielplatz so ausgestaltet werde wie geplant, sei das ein Projekt über Jahre.  Zuvorderst gehe es jetzt darum, Marodes zu sanieren. Auf mögliche Kostenersparnis durch Eigenleistung der Väter, Versuche, regionale Firmen mit ins Boot zu holen, Spenden, Stiftungen und Fundraising ging er ein. „Es wird nicht funktionieren, das Vorhaben insgesamt zu finanzieren.“

Als Prioritäten nannte Ina Krauße die Instandsetzung der Sandbaustelle, die Sicherung beziehungsweise Entfernung von Geräte- und Spielhäusern sowie Sicherungsarbeiten am vorhandenen Hügel mit Aussichtsturm, Höhleneingängen und Aufgängen.

Eine erste Elternaktion hierzu ist am 21. April ab 10 Uhr geplant. Vorausgesetzt, der Träger fasst in den kommenden Wochen den Beschluss zur Sanierung, kann Ende Mai/Anfang Juni mit den vordringlichen Arbeiten begonnen werden.

Die Einweihung des ersten Teilabschnitts ist – sofern alles wie gewünscht seinen Gang geht – nach den Sommerferien vorgesehen. Mitwirkung der Eltern bei Arbeitseinsätzen und Werbung für Kleinspenden (Crowdfunding der Volksbank) sei notwendig, so die Einrichtungsleiterin. ©MS

 

 

Weitere Fotoimpressionen der Elternversammlung:


An der Elternversammlung zur Spielplatz-Sanierung nahmen auch zahlreiche Väter teil. "Das ist offensichtlich ein Väterthema", meinte Einrichtungsleiterin Ina Krauße dazu (Foto: Salzmann)

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