< zurück zur Übersicht

Jeder Moment ist Leben

Klaus Majoress, Superintendent des Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg (3.v.l.), war auch zum Informationsmarkt gekommen und begrüßte die Teams aller Ständen – wie hier das Team der Schwanenapotheke, was reichlich Informationsmaterial über Pflege und Krankheiten wie Diabetes mitgebracht hatte (Foto: Salzmann)

 

Von Monika Salzmann

LÜDENSCHEID + Im Rahmen der landesweiten Hospiztage unter dem Motto „Jeder Moment ist Leben“ lud die Evangelische Perthes-Stiftung – Altenhilfe Süd – in der Kreuzkirche zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Sterben, Tod und Trauer ein.

An Ständen verschiedener Kooperationspartner konnten sich die Besucher über die Hospiz- und Palliativarbeit im Märkischen Kreis informieren. Ziel des Aktionstages war es, wie Ralf Lohscheller (Geschäftsbereichsleiter Perthes-Altenhilfe Süd) formulierte, den Bürgern „zu vermitteln, dass das Lebensende, auch wenn es von Krankheit gezeichnet ist, mit einer guten Hospiz- und Palliativversorgung bis zuletzt lebenswert sein kann.“

 

Personell war die Perthes-Altenhilfe - Geschäftsbereich Süd - stark beim Hospiztag aufgestellt (Foto: Salzmann)

Kompetente und erfahrene Gesprächspartner standen Interessierten an den Ständen bei allen Fragen Rede und Antwort. Einrichtungen der Perthes-Altenhilfe, des Pflegedienstes und der Service GmbH sowie des Amalie-Sieveking-Hauses (Hospiz) waren vor Ort. Sowohl über die Arbeit der Palliativstation des Klinikums Lüdenscheid, dessen Förderverein beim Informationsmarkt vertreten war, als auch über den Palliativmedizinischen Konsiliardienst Lüdenscheid-Olpe, der aus Ärzten verschiedenster Fachrichtungen mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und speziell ausgebildeten Pflegefachkräften besteht, konnten sich die Besucher informieren. „Wir sind keine Sterbestation“, stellte Oberarzt Thorsten Skodra von der Palliativstation des Klinikums klar. „Wir wollen hier zeigen, was bei uns anders ist als auf anderen Stationen.“ Bunte „Palli-Socks“, von flinken Händen gestrickt, zierten den Stand.

Einblick in ihre Arbeit gewährte zudem „Die Arche“ Lüdenscheid als ambulantes Hospiz, das Sterbenden und Angehörigen in ihrer gewohnten Umgebung bei sozialen, psychischen und spirituellen Fragen, Problemen und Ängsten zur Seite steht.  Der ambulante Hospizdienst der Johanniter brachte Hemden aus seiner Aktion „Wenn das letzte Hemd doch Taschen hätte“ mit. Mit verschiedensten Dingen für die letzte Reise waren die Taschen der farbig gestalteten Hemden bestückt. Als Spezialist für Homecare, Reha-, Medizin- und Orthopädietechnik stellte sich der Sanitätsdienstleister Selimed vor. Ein Scooter (Elektromobil) lockte zum Stand. Reichlich Informationsmaterial rund um die Pflege, Krankheiten wie Diabetes und Wissenswertes über den Schmerz hatte das Team der Schwanenapotheke dabei.

 

Oberarzt Thorsten Skodra und Kristina Seidler-Rolf vom Förderverein Palliativstation stellten die Arbeit der Palliativstation im Klinikum Hellersen vor (Foto: Salzmann)

< zurück zur Übersicht

Veranstaltungen und Termine

Alle Veranstaltungen und Termine >