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Kinderbibelwoche der Kreuzkirche

 

Die Bibelkids  -1. und 2. Schuljahr - verzierten Kerzen mit Wachsherzen (Foto: Salzmann)

 

Von Monika Salzmann

LÜDENSCHEID + Mit Martin Luther und seinen Freunden erlebten aufgeweckte Kinder zum Auftakt der Herbstferien bei der Kinderbibelwoche der Kreuzkirche spannende Abenteuer. Rund 120 Jungen und Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren – eine Gruppe des Evangelischen Familienzentrums „Schatzkiste am Annaberg“ eingeschlossen – lernten den Reformator und seine Zeit bei Spiel und Spaß, in Theater, biblischer Geschichte, Kreativ- und Bastelangeboten, Liedern und Musik näher kennen.

Von Sonntag an, als die Bibelwoche mit einem Familiengottesdienst startete, waren Kirche und Gemeinderäume fest in Kinderhand. „Mensch Martin – die Abenteuer des Herrn L.“ lautete das Motto der fröhlichen, kunterbunten Aktionswoche, die am vier Tage später ihren Abschluss findet.

39 Mitarbeiter standen Margitta Hahn und Anke Heyrock, die hauptverantwortlich für die Kinderbibelwoche zeichneten, bei der Durchführung des Programms zur Seite. Seit den Sommerferien liefen die Vorbereitungen. Tägliche Begleiter der Kinder waren der allzeit hungrige Prof. Tumb (Sven Schneider), Luthers Ehefrau Katharina (Claudia Baumann) sowie der Bücherwurm „Der krasse Günni“ und Martin Luther höchstpersönlich. Letztere mischten als Puppen – geführt von Anke Heyrock und Stefan Detering – munter in den täglichen Anspielszenen mit. Stoff zuhauf für einen fesselnden Aufsatz lieferte Luther den Kindern Moritz und Leni, die in Tumbs Bücherei Vergangenheitsrecherche betrieben. Stets waren die heiteren, charmanten Theaterszenen aus der Feder von Sven Schneider mit biblischen Geschichten verknüpft. Von den drei Männern im Feuerofen (Daniel 3, 1-30), die König Nebukadnezar trotzten, war der Weg zu Luther, der ebenfalls vor einem Kaiser Standhaftigkeit und Mut bewies, nicht weit. Das Gleichnis von der kostbaren Perle führte zum Schatz, den Luther in der Bibel entdeckte, und so fort. Spaß machten zudem die fröhlichen Bewegungslieder, die müde Geister allmorgendlich munter machten. Zum flotten Sound der Band – bestehend aus Inga Neufert (Keyboard), Jörg Neufert (Gitarre), Kai Heyrock (Bass) und Jonas Neufert (Schlagzeug) – machten Große und Kleine bei Liedern wie „Hallele, hallele, halleluja“ oder „Krümel Glaube“ begeistert mit. In altersgerechten Gruppen mit (Luther)Namen wie „Lutherröschen“, „Thesenschlag“ oder „Morgenstern“ – letzterer eine Anspielung auf Luthers Kosename für seine Katharina – vertieften die Kinder die gehörten Geschichten.

 

Zur "Mutprobe" bei den Lutherröschen gehörte das Hineinfassen in eine Fühlkiste und Erraten, was unter der Decke steckt (Foto:Salzmann)

Bei vielen Aktionen – sei’s beim Backen von Lutherkeksen mit der Lutherrose als Ausstechform oder dem Legen des Lutherlieds „Ein feste Burg ist unser Gott“ aus 95 Zetteln – „redete“ der Reformator ein Wörtchen mit. Je nach Alter und Geschlecht der Kinder gab’s mal mehr Action wie bei den großen Jungen (4. bis 6. Schuljahr), mal mehr Bastelangebote wie bei den Lutherröschen (Kindergartenalter), die unter anderem aus Teelichtern und rotem, gelbem und orangefarbenem Papier den Feuerofen Nebukadnezars nachbauten.

„Jeden Tag ein Highlight“ lautete in allen Gruppen, die sich nach dem gemeinsamen Auftakt in der Kirche in ihre Gruppenräume zurückzogen, die Devise. Bei den einen war das Tageshighlight ein Memory-Geländespiel, bei anderen das Gestalten lustiger Bücherwurm-Lesezeichen. Viele Eindrücke, viele Impressionen nahmen die Kinder mit nach Haus. Ein dickes Dankeschön des Teams geht an die „Frühstücksfrauen“, die für die Mitarbeiter jeden Morgen vor Beginn des Programms ein Frühstück zauberten und auch für die Kinder fleißig Brötchen schmierten. Viele Jugendliche, aber auch Mütter und Väter wirkten bei der Kinderbibelwoche der Kreuzkirche als Helfer mit.

 

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