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Ökumenischer Gebetsspaziergang

Trotz strömenden Regen versammelten sich 60 Gläubige aus der evangelischen, katholischen und Freien evangelischen Gemeinde (FeG) im Halver zum ökumenischer Gebetsspaziergang

 

HALVER + Symbolisch mit Fackeln trugen Gläubige aus der evangelischen, katholischen und Freien evangelischen Gemeinde (FeG) am Neujahrstag beim ökumenischen Gebetsspaziergang Licht in die Stadt.

Treffpunkt in diesem Jahr war die Nicolai-Kirche, wo Pfarrer Christoph Dickel die Traditionsveranstaltung mit einer Andacht über den für den Neujahrstag vorgeschlagenen Predigttext aus Josua 1,1-9 eröffnete. Zwischen dem Text aus dem Alten Testament, in dem Gott Josua nach dem Tod Mose auffordert, über den Jordan ins gelobte Land zu ziehen und seinen Beistand auf allen Wegen zusichert, und dem Neuland eines neues Jahres zog er Parallelen. „Die Geschichte kann auch für uns aktuell werden“, erläuterte er. „Jeder Tag bringt Aufgaben und Herausforderungen mit.“ 2018 sei ein Geschenk Gottes, aber auch eine Aufgabe Gottes. Das Land brauche Christen, die ihre Verantwortung für die Schwachen ernst nehmen und die Schöpfung bewahren. „Gott macht Mut, Gott geht mit, was auch immer kommt.“ Schwierige Situationen seien eine Chance, Gott Vertrauen zu beweisen. „Vertraut den neuen Wegen.“

Bei strömendem Regen entzündeten die Pfadfinder der katholischen Kirchengemeinde, die für den Gebetsweg mit drei Stationen verantwortlich zeichnete, anschließend vor der Kirche die Fackeln für den symbolträchtigen Zug durch die Stadt. Am Alten Markt, am Rathaus und an der Lindenhofschule machten die Gläubigen Halt, um für Stadt und Land zu beten. An jeder Station setzten Pfarrer Claus Optenhöfel, der die Impulse gab, Monika Ebbinghaus und Anna Brosch (Fürbitten) inhaltlich unterschiedliche Akzente.

Das städtische Leben in Engagement, Vereinen und Initiativen, in Wirtschaft und Gesellschaft stand beim Gebet am Alten Markt im Mittelpunkt. Politik und Verwaltung der Stadt sowie öffentliche Anliegen nahmen die Halveraner am Rathaus, wo Bürgermeister Michael Brosch den Zug erwartete, in den Blick. „Hilf, dass unsere Stadt bei allen Veränderungen und Entwicklungen dieser Zeit eine gute Zukunft hat“, lautete die Bitte.

Den verschiedenen sozialen Institutionen und Bildungseinrichtungen galten zuletzt an der Lindenhofschule Fürbitten und Gebet. Über die Grenzen der Stadt gingen die Fürbitten hinaus. Um eine gute Regierung, das Ende von Gewalt und Krieg, Schritte zum Frieden und einen weiten Blick für die Herausforderungen der Zukunft baten die Gläubigen. In Räumen der FeG, die eine wärmende Mitternachtssuppe für rund 60 Teilnehmer am Neujahrsspaziergang vorbereitet hatte, endete der Rundgang durch die Stadt. Zum gemütlichen Ausklang beim gemeinsamen Essen, Austausch und Gespräch hieß Pastor Thorsten Begerau die Gläubigen willkommen. * MS

 

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