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Partnerkirchenkreis in Indonesien von Anschlägen betroffen

 

Klaus Majoress, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, sprach dem Partnerkirchenkreis in Indonesien sein Mitempfinden aus und rief zum Fürbittengebet für Opfer und ihre Angehörigen auf (Foto: EKKLP / Raith)

 

KIRCHENKREIS + Am Sonntagmorgen erhielt der Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg eine schreckliche Nachricht von seinem Partnerkirchenkreis Toba-Hasundutan in Indonesien. In der Region waren kurz zuvor drei Terrorangriffe auf die christlichen Kirchen verübt worden und dabei Gläubige aus dem Partnerkirchenkreis getötet worden. Die Superintendentin des Partnerkirchenkreises in Indonesien, Donda Simunyantak, hatte sich direkt gemeldet und neben den ersten Informationen zur aktuellen Situation vor allem um Beistand im Gebet in dieser undurchsichtigen und sehr schwierigen Lage gebeten.

Kurz vor Beginn der morgendlichen Gottesdienste explodierten fast zeitlich Bomben in drei Kirchen in Surabaya, der zweitgrößten Stadt auf Java. Laut der örtlichen Polizei gab es 13 Tote und Dutzende von Verletzten. Der Terrorangriff wird Islamisten zuschrieben. Der Terror erreicht eine neue Dimension, weil es sich bei einer Selbstmordattentäterin um eine Frau mit ihren zwei Kindern handelt.

Die christlichen Gemeinden in Indonesien sind gegenüber dem Islam in der Minderheit. Obwohl das Zusammenleben in der Regel friedlich ist, berichteten schon die Mitglieder der Delegationen des Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, die dort zu Besuch waren, dass auch christlichen Kirchen immer wieder Ziele von Anschlägen seien.

Klaus Majoress, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, hatte sich nach Erhalt der Nachricht sofort bei der Amtsschwester in Indonesien gemeldet und dabei seine tiefe Erschütterung und sein Mitempfinden zum Ausdruck gebracht. Auch versprach er, dass in den eigenen Kirchengemeinden zum Fürbittengebet aufgerufen wird. So wurde bereits wenig später in vielen Gottesdiensten der Ev. Kirchengemeinde im Kirchenkreis über den Anschlag informiert und für die die Opfer und ihre Angehörigen gebetet. „Wir wissen uns sehr verbunden, gerade in solch bedrückenden Momenten und beten, dass der Friede Gottes zur Überwindung von Gewalt und Hass führt. Unsere Gebete gelten gerade den Geschwistern, die um ihres Glaubens verfolgt werden", so Klaus Majoress. ©EKKLP

 

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