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Wasser für alle in Zeiten des Klimawandels

 

 

Unter dem Motto „Wasser für alle!“ startet 'Brot für die Welt'-Aktion am 1. Advent

 

BIELEFELD / DORTMUND + Maßnahmen für mehr Klimaschutz müssen nach den Weltklimaverhandlungen in Bonn konstruktiv umgesetzt werden. So sind die Folgen der weltweiten Erderwärmung für die Wasserversorgung bereits dramatisch. „Klimaschutz ist eine Frage weltweiter Gerechtigkeit“, sagt Katja Breyer, Beauftragte der Hilfsaktion Brot für die Welt der Evangelischen Kirche von Westfalen. Rund 850 Millionen Menschen hätten heute keinen Zugang zu sauberem Wasser. „Der Klimawandel verschärft diese Situation. In Ostafrika beispielsweise leiden Millionen Menschen unter extremer Dürre“, ergänzt sie.

Unter dem Motto „Wasser für alle!“ stellt sich die neue Aktion von Brot für die Welt dem Thema. Dazu sollen im nächsten Jahr verstärkt Maßnahmen gefördert werden, um Menschen zu unterstützen, damit sie in Dürrezeiten überleben können. Dazu gehöre eine bessere Wasserspeicherung, erklärt Breyer vom Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) in Dortmund. Die 59. Hilfsaktion wird für Westfalen zentral am 1. Advent (3. Dezember) in Bielefeld
in der Neustädter Marien-Kirche mit einem Gottesdienst um 11.00 Uhr eröffnet.

„Im Gottesdienst werden wir mit Gästen aus Tansania und Argentinien über das kostbare Geschenk Wasser nachdenken, „Wassermusik“ hören und Adventslieder singen.“, kündigt Neustadt-Pfarrerin Christel Weber an. Danach sind Besucher zu einer Wintersuppe aus fair gehandelten Produkten eingeladen, die Landfrauen kochen. Pfadfinder bieten in einer Jurte heißen Gewürztee an. Daneben gibt es ein Mitmachprogramm, das ein Team um Regionalpfarrerin Kirsten Potz vom Amt für MÖWe vorbereitet hat. Kinder und Erwachsene können faire Weihnachtskugeln gestalten, sich über Wasser-versorgung in Argentinien, Tansania und Deutschland informieren oder auch Wasser-Spiele erleben.

Kinder werden selbst gebackene Brötchen verteilen und um Spenden für Brot für die Welt bitten. Mit diesem Geld und weiteren Spenden wird auch in Kenia unterstützt. In einer sehr trockenen Region war es bisher für die Frauen sehr schwierig, sauberes Wasser zu holen. „Wir hatten Probleme mit Würmern und wurden oft krank. Besonders unsere Kinder litten häufig an Durchfall“, erinnert sich Agnes Irima, Mutter und Kleinbäuerin. Jetzt gibt es in ihrem Dorf einen Wasserspeicher. Wenige Regentage reichen aus, um den großen Tank zu füllen. Agnes Irima und ihre Familie können deshalb viel mehr trinken als vorher. „Wir fühlen uns gesund und kräftig.“ Die Kleinbäuerin hat nun mehr Zeit für die Landwirtschaft – zuvor musste sie lange stundenlange Wege gehen, um Wasser zu holen. Mit den Spenden sollen weitere Wasserspeicher in ähnlich trockenen Gebieten gebaut werden. MÖWe

Weitere Informationen:
Amt für MÖWe, Katja Breyer, Telefon: 0231 / 5409-73, katja.breyer@moewe-westfalen.de

Pfarrerin Kirsten Potz, Telefon: 0521 144-4527, kirsten.potz@moewe-westfalen.de

Pfarrerin Christel Weber, Telefon: 0521 / 67905, christel.weber@kk-ekvw.de

 

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