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Zwei beeindruckende ERLEUCHTET-Aktionen in Schalksmühle

 

 

Die Erlöserkirche erstrahlte im Rahmen von ERLEUCHTET (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

SCHALKSMÜHLE +  „Immer obenauf“  im doppelten Sinn des Wortes präsentierte sich die evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld am Reformationstag. Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück beteiligte sich die Gemeinde am Projekt ERLEUCHTET, mit dem im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg 14 Gemeinden den 500. Jahrestag der Reformation auf besondere Weise feierten.

Weithin sichtbar und wunderschön anzusehen, erstrahlten die Heedfelder Kirche und die Erlöserkirche am Abend in stimmungsvollem Licht. Grafisch eindrucksvoll umgesetzt, regten hier wie dort Worte und Gedanken zur Reformation – auf Kirchtürme und Fassaden projiziert -  zum Nachdenken über den Glauben an. In Heedfeld war die Kirchenillumination an einen „Höchste Zeit“-Gottesdienst gekoppelt. Doppeldeutig wies die Gemeinde mit dem Wortspiel „Immer obenauf“ auf ihre geographische Lage im Höhengebiet und ihre Glaubensüberzeugung hin. Vom erleuchteten Kirchturm aus strahlten die Worte weithin sichtbar in den dunklen Abendhimmel hinein. Dank Unterstützung der Feuerwehr gelang die Umsetzung. Besuchermäßig erinnerte der „Höchste Zeit“-Gottesdienst an Weihnachten. Bänke mussten ausgezogen werden, um dem Besucherandrang gerecht zu werden.

 

 

Der Kirchenchor war erstmalig in einen "Höchste Zeit"-Gottesdienst eingebunden (Foto: Salzmann)

„Die Vorfreude auf diesen Abend ist sehr groß“, meinte Jörg Bohmeyer vom Höchste Zeit-Team einleitend. „Der Tag ist da und wir sind voller Erwartung.“ Nach einer Vielzahl von Veranstaltungen rund um die Reformation („Es ist fast alles gesagt“) betrachtete das Team die Ereignisse vor 500 Jahren mit einem Augenzwinkern. Ein Highlight: das stimmungsvolle Zusammenwirken von Kirchenchor und Band. Mit eingängigen Liedern wie John Rutters „Alle Dinge dieser Welt“ gelang eine eindrucksvolle Premiere. Auf dem Saxophon bereicherte Raphael Patti erstmalig die Klangfarbenpalette der Band. Als einen Mann der Worte skizzierte das Höchste Zeit-Team den Reformator.

Mit Andreas Malessa und Auszügen aus seinem Buch „Hier stehe ich, es war ganz anders“ rückte Pfarrer Bernd Weißbach Irrtümer über Luther auf unterhaltsame Weise zurecht. Ein imposanter Hingucker im Ortskern war die in blaues Licht getauchte Erlöserkirche, auf deren Turm die Worte „Allein  - Glaube, Gnade, Schrift – Christus“ prangten. Als Stichworte griff Pfarrer Torsten Beckmann die vier Glaubensgrundlagen der Reformation in seiner Ansprache auf. Die dabei gegebenen Impulse reicherten die Presbyter Martin Eilbrecht und Maren Nelius mit Bibelstellen und Lutherzitaten an. Kirchenmusikerin Marlies Plaßmann begleitete die Gemeinde bei Luther-Liedern wie „Ein feste Burg ist unser Gott“. Wie ansonsten am Gemeindestand bei „Schalksmühle köstlich“ gab’s zum Abschluss alkoholfreien Punsch und süße Brezeln.

Pfarrer Torsten Beckmann griff in seiner Ansprache Worte der Immumination  „Allein  - Glaube, Gnade, Schrift – Christus“auf (Foto: Salzmann)

 

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