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Das Diakonische Werk baut seine Aktivitäten in Werdohl aus

Heike Schaefer (links), Leiterin der Freiwilligenzentrale, wird die Projekte der Diakonie im Gebäude am Kirchenpfad betreuen. Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks und Pfarrer Dirk Grzegorek sehen der Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und Diakonie zuversichtlich entgegen (Foto: Teipel)

 

Von Wolfgang Teipel

WERDOHL + Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg baut seine Aktivtäten in Werdohl aus. Für zunächst sieben Jahre zieht es als Mieter in das Gebäude der Evangelischen Kirchengemeinde am Kirchenpfad ein. Dirk Grzegorek ist gespannt auf die Entwicklung. „Ich freue mich, dass ich diesen Prozess begleiten darf“, sagt er.

Diakonie-Geschäftsführerin Iris Jänicke, Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale der Diakonie und Dirk Grzegorek stellten jetzt das neue Projekt vor. „Wir wollen vor Ort die Tafelarbeit stärken“, berichtete Iris Jänicke. Erster Schritt: Mit Jörg Wonneberger hat das Diakonische Werk einen hauptamtlichen für die Werdohler Tafelausgabe eingestellt. Wonneberger hat die Nachfolge von Ulrike Schiller angetreten. Er wird mit dem ehrenamtlichen Team die rund 160 Gäste der Tafel weiter im Gebäude am Kirchenpfad betreuen.

Zum bereits bestehenden Büro der Flüchtlingshilfe in dem ehemaligen Kindergarten, der vor rund 13 Jahren aufgegeben worden ist, könnte, so Iris Jänicke, auch ein kleines Sozialkaufhaus kommen. Das Angebot sollte aus Hausrat, Kleinmöbeln, Kinderwagen, Kinderspielzeug und Ähnlichem bestehen. An Abstimmung mit anderen vor Ort aktiven Trägern (Caritas und AWO) könnte auch Bekleidung angeboten werden. „Wir bauen weiter auf die gute partnerschaftlich-ökumenische Zusammenarbeit“, betonte Iris Jänicke. Zudem kündigte sie an, dass die Diakonie das Großmöbellager am Gewerbehof aufgeben werde. „Es ist nicht mehr zeitgemäß und kann auf Dauer nicht mit ehrenamtlichen Kräften betrieben werden.“

Heike Schaefer wird die Leitung des Projektes Kirchenpfad übernehmen. Für die Leiterin der Freiwilligenzentrale ist vorstellbar, dass im Laufe der Zeit weitere diakonische Aktivitäten hinzukommen könnten. „Das Haus bietet uns tolle Möglichkeiten. Wir müssen schauen, welcher Bedarf sich ergibt und dann darauf reagieren.“

Mit der Vermietung des Gebäudes wird sich in der Arbeit der evangelischen Gemeinde einiges ändern. So werden die kirchlichen Kinder- und Jugendgruppen in den leerstehenden Küsteranbau des Gemeindehauses an der Freiheitstraße 23 umziehen. Auch Begegnungscafé und Trauercafé werden ins Gemeindehaus verlagert. Für die Jugendgruppen sollen auf zwei Etagen im Küsteranbau große Räume für die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde hergerichtet werden. „Das Presbyterium hat den Plänen kürzlich zugestimmt“, erläuterte Pfarrer Dirk Grzegorek. „Ich freue mich, dass mit dem hochprofessionell nah an den Menschen arbeitenden Diakonischen Werk eine tragfähige Lösung gefunden worden ist“, betonte er. Nach aktueller Beschlusslage sei sonst der Abriss des Gebäudes die Alternative gewesen. Dass die Kirchengemeinde gut mit dem Mieter am Kirchenpfad klarkommen wird, steht für Dirk Grzegorek außer Frage. Mit dieser neuen Zusammenarbeit werde der diakonische Auftrag sehr gut umgesetzt, erklärte er.

 

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