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Jetzt kommen sie wieder – die dunklen und ungeliebten Tage mit Nebel, Regen und Frost.
Er ist nicht mehr weit, der November mit Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag.
Blätter fallen, die Natur zieht sich zurück, morgens auf dem Weg zur Arbeit ist es dunkel und abends, wenn man nach Hause kommt ebenfalls.
Es ist die Zeit der Depressionen, des Klagens und des Nachdenkens.
Jedes Jahr neu und immer wieder gefürchtet bei vielen Menschen, die einsam sind, die jemanden verloren haben, die krank sind.
Das trübe Wetter verstärkt die trübe Stimmung und das Empfinden.
Das Bild, das Sie heute hier sehen, hängt seit einigen Tagen in der Friedhofskapelle in Meinerzhagen. Es ist ein Bild das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Aufgenommen in der Normandie an einem schönen Herbstabend. Im Mittelpunkt die untergehende Sonne die die Umgebung in ein warmes Licht färbt.
Das Bild hängt nicht umsonst an einem Ort, der überwiegend von Trauer erfüllt ist. Das Bild soll ausdrücken die Wärme und das Licht, das von Gott auf uns Menschen ausstrahlt und Geborgenheit vermittelt.
Auch in trüben Tagen und Tagen der Trauer dürfen wir wissen – Gott verlässt uns nicht, er ist für den Menschen da und er trägt hindurch.
Wir sehen Licht am Ende des Tunnels – so ein Spruch der aber viel Wahrheit in sich birgt. Wenn wir Licht sehen, dann wissen wir –es ist nicht mehr weit zum Ziel, wir kommen wieder heraus aus der Dunkelheit, wir kommen zum Licht, das Leben bringt.
So kann es auch sein, dass in trüben Tagen das Licht des Lebens in uns hineinscheint, dass wir die Trauer überwinden und dass die Dunkelheit hell wird.
Lassen Sie sich nicht herunterdrücken von der Dunkelheit der kommenden Wochen sondern schauen Sie getrost nach vorn zum kommenden Licht Gottes das Sie stärken will und Ihnen Halt gibt.
Ihr
Rolf Puschkarsky
Öffentlichkeitsreferent des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg
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