Sie befinden sich hier: Startseite > Öffentlichkeitsreferat > Andachten 2012

Herzlich Willkommen im
Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg


Navigation oben

[ Navigation überspringen ]

Startseite | Sitemap | Impressum | Kontakt

[Nach oben]


[Nach oben]

Hauptmenü

[ Navigation überspringen ]
[ Nach oben ]

Schnellfinder:

[ Nach oben ]

Schrift:

Stil:

[ Nach oben ]
Logo: EKvW; Link zu: www.ekvw.de
Logo: EKD; Link zu: www.ekd.de
Logo: Initiative 'Offene Kirchen'; Link zu: www.offene-kirchen.info

Hauptinhalt:

„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich" Joh. 14,1

Nicht erschrecken sollen wir? Da komme ich ins Zögern. Es gibt reichlich, das mich erschrecken lässt. Finanz- und Wirtschaftskrise, Staatsverschuldung, Umweltkatastrophen, Kriegstreiberei überall auf der Welt. All das lässt mich erschrecken, macht Sorge um das Miteinander, um die Zukunft unserer Erde und vor allem um die Zukunft unserer Kinder. Auch unser privates Glück ist sehr zerbrechlich. Wir erleben und erleiden Enttäuschungen, das Scheitern von Beziehungen, bedrohliche Krankheiten und das Sterben geliebter Menschen.

 

‚Euer Herz erschrecke nicht‘!? Tut mir leid, aber da kann nicht so einfach mit. Ich will das Erschrecken nicht verdrängen, alles verharmlosen, einfach so tun, als wäre alles in Ordnung. Der liebe Gott wird schon machen. Man könnte das Wort Jesu so verstehen. ‚Glaubet an Gott und glaubet an mich‘.

 

Man kann es aber auch anders lesen. ‚Euer Herz erschrecke nicht‘! Lasst den Mut nicht sinken, werdet nicht gleichgültig! Er selbst hat einen guten Nährboden geschaffen für Veränderung. Für ihn war kein Menschenleben auf dieser Welt gleichgültig. Für ihn war die Zukunft nicht egal. Er hat selbst das ganze Leid dieser Welt am Kreuz getragen und es nicht auf sich selbst beruhen lassen. Er spricht diese Worte in den Abschiedsreden. Er hinterlässt sozusagen seinen Jüngern ein Erbe. Auf dem Nährboden, den er geschaffen hat, können sich die Jünger im Glauben an Gott und an ihn der Veränderung stellen. Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Hinwendung, Verantwortung sind Stichworte, die das Handeln im Glauben beschreiben.

Gerade habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen über die sich weiter entwickelnde Erwärmung unserer Erde. ‚Plant for the Planet‘. Motiviert von der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai starteten die drei Geschwister Felix (9), Franziska (10) und Flurina (7) die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet in Deutschland und pflanzten mit Schülern in nur zwei Jahren eine Million Bäume.

Zusammen mit den Kindern aus der ganzen Welt wollen sie in jedem Land dieser Erde eine Million Bäume pflanzen. Die Kinder wollen nicht Förster werden, sie wollen gehört werden. Jeder Baum ist ein Symbol für Klimagerechtigkeit. ‚Nicht reden, sondern handeln‘, so setzen sie ein gewaltiges Zeichen gegen die Unentschlossenheit der Politik. Sie wollen ihre Zukunft nicht einfach einem Schicksal überlassen. In 56 Ländern läuft das Projekt bereits.

‚Euer Herz erschrecke nicht‘, solchen Mut will Jesus seinen Jüngern zusprechen und er lässt sie nicht allein, auch nicht nach seinem Weggang aus dieser Welt. Im Glauben an seine Gegenwart bekommen wir Mut, einzustehen für die Menschen, für die Schöpfung, für eine gerechte Welt.

Mit guten und segensreichen Wünschen für das neue Jahr 2010

Ihr Klaus Majoress

 

 


WÖCHENTLICHE ANDACHT

Andacht zum Sonntag von Pfr. Friedrich Tometten, Meinerzhagen

[Nach oben]


[Nach oben]