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Glaubt man den Medienberichten, dann kommen heute Kirchenaustritte öfter vor als früher. Viele Menschen, die sich bis dahin zum Christentum bekannten, kehren ihrer Kirche den Rücken.
Die Gründe mögen vielfältig sein, aber eines trifft sicher in allen Fällen zu: Die Menschen, die sich Christen nennen, und die Kirche zu der sich bis dahin gezählt haben, entsprechen nicht mehr ihren Erwartungen.
Sie haben sich geärgert, sich distanziert, weil sie nicht besucht wurden, sie werden nicht eingeladen zum Glauben an Jesus Christus, nicht zum Gottesdienst. Kurz, der Pfarrer kennt seine "Schäfchen“ nicht und umgekehrt auch nicht. Sie sagen, wenn Kirche auf die Sinnfrage meines Lebens keine Antwort hat, ebenfalls auf die Frage nach dem Sterben und was danach kommt, macht sie sich überflüssig.
Vielleicht gehören Sie auch zu denen, die von den Christen enttäuscht worden sind. Das kann ich gut verstehen und ich muss Ihnen sagen, dass mein Verhalten auch nicht immer so wirklich "christlich" ist.
Wie oft habe ich egoistisch gehandelt, anstatt an den Nächsten zu denken und sein Bestes zu suchen.
Aber ich habe erfahren, dass wenn auch die Christen oft versagen, Jesus Christus uns nie enttäuscht.
Und wenn Sie von der Kirche und den Christen auch nichts mehr wissen wollen, dann kehren Sie bitte Jesus Christus nicht den Rücken.
Er lädt uns freundlich ein: Bleibe bei mir und fürchte Dich nicht, ...denn bei mir bist Du wohl bewahrt. Das lesen Sie in der Bibel im 1. Buch Samuel Kap.22,Vers 23
Und damit meint er die Enttäuschten und Verbitterten, alle die zu ihm kommen. Denen verspricht er: ich werde Euch Ruhe geben.
Denn...er hat noch keinen enttäuscht, der ihn aufrichtig aufgesucht hat.
Wohl muss er uns zeigen, dass auch bei uns manches nicht stimmt. Aber wenn wir dieses einsehen und ihm bekennen, dann will er vergeben und uns echten inneren Frieden und Ruhe schenken.
Ja, er schenkt uns ewiges Leben bei ihm und ewige Sicherheit.
Das ist doch was, oder?
Hans-Peter Osterkamp
Einrichtungsleiter des Amalie-Sieveking-Hauses Lüdenscheid
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