Ich bin dann mal weg – dieser Satz ist mir in den letzten
Monaten mehrmals in verschiedenen Situationen begegnet. Erst einmal als
Buchtitel von Hape Kerkeling. Dann aber auch von vielen Begegnungen mit
Menschen, die einfach zum Abschied eben diesen Satz sagen.
In dieser Woche vermehrt im Zusammenhang mit dem Beginn des
Urlaubs. Ich bin dann mal weg – von der Arbeit, von den Verpflichtungen, von
vielen Dingen, die das Leben im normalen Alltag bestimmen.
Ich bin dann mal weg – kann aber auch heißen – mir ist im
Augenblick alles egal, ich will nichts mehr sehen und hören, lass mich in Ruhe,
komm mir nicht mit Dingen, die ich nicht hören kann oder will.
Auf der anderen Seite bietet der Satz oder das was dahinter
steht aber auch die Möglichkeit etwas anderes, neues zu entdecken.
Heraus aus dem Alltag in eine neue Situation der Ruhe, der
Erholung, etwas Neues kennen lernen, neue Dinge sehen und erfahren, für sich
auftanken oder etwas entdecken.
Ich bin dann mal weg - kann auch Chance sein, den Nächsten
neu kennen zu lernen, Sichtweisen zu ändern und sich selbst neu zu finden.
Die Chance besteht darin Ruhe zu finden und neue Kraft zu
tanken.
In der Tageslosung vom morgigen Sonntag finden wir den
Spruch aus dem Hebräerbrief Kapitel 6 „ Wir haben einen starken Trost als einen
sicheren Anker unserer Seele, Jesus“
Darin ist alles enthalten, was wir als Menschen brauchen:
Trost, Halt, Zuspruch und Verheißung.
Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser eben diesen
Zuspruch als Hilfestellung im Leben. Für morgen und übermorgen, für die
kommende Zeit und alle Ewigkeit.