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Erste Attendorner Möbelbörse eröffnet am 1. Oktober

Verantwortlich für die Möbelbörse im Begegnungszentrum „lebensfroh.Kirche im Laden“ an der Danziger Straße 2: „Förderband“-Vorstand Helmut Brocke D'Ortona (links) und der evangelische Pfarrer Dr. Christof Grote aus Attendorn (Foto: Raith)

 

ATTENDORN + Das ist gelebte Ökumene: Die Evangelische Kirchengemeinde Attendorn hat sich für ein ambitioniertes Sozialprojekt jetzt als Partner das Katholische Jugendwerk Olpe e.V. „Förderband“, mit ins Boot geholt. Ergebnis der Zusammenarbeit, die auch durch eine Kooperation mit der Hansestadt Attendorn unterstützt wird, ist die erste Attendorner Möbelbörse, die am 1. Oktober um 14 Uhr im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Begegnungszentrum „lebensfroh.Kirche im Laden“ an der Danziger Straße 2 eröffnet.

Und da das Ganze so auch noch keinen Namen hat, rufen die Evangelische Kirchengemeinde und „Förderband“ zu einem kleinen Wettbewerb auf. Wie soll die erste Möbelbörse in Attendorn heißen? Wer eine originelle Idee für einen Namen hat, kann diesen per Mail an Pfarrer Dr. Christof Grote unter der Mail-Adresse christof.grote@kk-ekvw.de senden. Dem Gewinner des Namen-Findungs-Wettbewerbs winkt ein Gutschein für die Möbelbörse.

Das Katholische Jugendwerk Olpe e.V. „Förderband“ ist ein örtlich und regional verankerter, gemeinnütziger Verein, unterstützt vom Erzbistum Paderborn. Seit über 25 Jahren kümmert sich der Verein um berufliche Qualifizierung, sozialpädagogische Begleitung, Arbeitsvermittlung, Begleitung und Vermittlung bei Arbeitsgelegenheiten, Profiling, Coaching, Bewerbungstraining und Sprachkurse.

Verantwortlicher Sozialarbeiter vor Ort wird Martin Reifenrath sein, der hier mit einigen Asylbewerbern, die die Stadt Attendorn vermittelt, Annahme und Abgabe sowie eventuell kleinere Reparaturen an den Möbeln durchführt. Die in diese Maßnahme eingebundenen Asylbewerber arbeiten zudem in der Attendorner Werkstatt von „Förderband“ und erhalten außerdem Sprachunterricht.

Öffnen soll die neue Möbelbörse jede Woche montags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr und mittwochs von 9 bis 12.30 Uhr. Die Annahme funktioniert folgendermaßen: Die Waren werden während der Öffnungszeiten vom Spender selbst angeliefert. Zur Anlieferung ist im Einzelfall eine separate Terminvereinbarung möglich. Für abgegebene Ware kann keine Entschädigung gezahlt werden, da es sich um ein gemeinnütziges Projekt handelt. Bei demontierten Teilen ist ein beigefügtes Foto im aufgebauten Zustand bzw. eine Aufbauanleitung erwünscht. Die Mitarbeiter behalten sich vor, nicht geeignete oder nicht gebrauchsfähige Möbel abzulehnen.

Bei der Ausgabe können die Waren während der Öffnungszeiten vom Kunden selbst abgeholt werden. Hier wird eine kleine Schutzgebühr erhoben. Die Möbel werden nach bestem Wissen und Gewissen überprüft. Eine Gewährleistung kann aber nicht übernommen werden.

Angenommen werden Betten (90/100cm x 200cm), Regale, Stühle, Tische, kleine Schränke, Sessel und Schlafcouchen. Hausrat und Geschirr wird nur nach vorheriger Absprache angenommen. „Förderband“ bittet um Verständnis, dass keine Schrankwände, große Schränke oder Sofas, Ecksofas, Kühlschränke, Herde oder Elektrokleingeräte angenommen werden können. Für diese Gegenstände wird zusätzlich in der Möbelbörse ein Schwarzes Brett als Tauschbörse installiert. Aus hygienischen Gründen werden keine gebrauchten Matratzen, Kissen und Bettwäsche angenommen.

Ab 1. September können Möbel nach telefonischer Absprache unter der Rufnummer 02722 – 6344 782 abgegeben werden. ©GR

 

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