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Gelungener Generationenwechsel

Das scheidende Vorstandsteam um Ursula Cordt (vorne links), freut sich, dass der Generationenwechsel gelungen ist und sich Monika Rapp (hinten, 2. von rechts) bereits erklärt hat, den Vorsitz zu übernehmen, nachdem Gemeindepädagogin Sabine Drescher (hinten rechts), die Sorgen der Frauenhilfe ins Presbyterium getragen hatte (Foto: Görlitzer)

 

LÜDENSCHEID + Es ist eine Herausforderung für viele Gruppen der evangelischen Frauenhilfe, dass die Mitglieder immer älter und immer weniger werden – darauf hatte die Vorsitzende des Bezirks Lüdenscheid-Volmetal, Inge Rethemeier, bei der Jahreshauptversammlung des Bezirks hingewiesen. Gerade deshalb wirkt der Generationenwechsel, der im Vorstand der Frauenhilfe in der Gemeinde Brügge-Lösenbach gelungen ist, als positives Signal für den gesamten Bezirk. Bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus in Brügge wurde Presbyteriumsmitglied Monika Rapp zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst damit Ursula Cordt ab, die nach 26 Jahren als Leiterin der Frauenhilfe gemeinsam mit ihrem Vorstandsteam verabschiedet wurde, unter anderem auch von den Kindern des evangelischen Kindergartens Brügge.

Gemeindepädagogin Sabine Drescher bedankte sich noch einmal beim ausscheidenden Team für die geleistete Arbeit, aber auch bei den neuen Vorstandsmitgliedern für die Bereitschaft, sich zu engagieren. Neben Monika Rapp ist auch Yvonne Meuser, die Helga Severin als Kassiererin ablöste, neu zur Frauenhilfe gekommen. Ebenfalls neu gewählt wurde Gerhild Schröder als Nachfolgerin von Schriftführerin Doris Ackermann. Alle drei stehen für die neue Generation an der Spitze der Frauenhilfe und wollen Bewährtes weiterführen, aber auch versuchen, neue Mitglieder zu gewinnen. Als Beisitzerinnen im Amt bleiben Karin Bisping und Barbara Harke. Als Beisitzerin ausgeschieden ist Ingrid Franke.

Die scheidende Vorsitzende Ursula Cordt nutzte ihren Abschied, um an die Geschichte der Frauenhilfe in Brügge zu erinnern, die am 10. September 1910 gegründet wurde, vier Jahre nach dem Verband westfälischer Frauenhilfe in Soest. 146 Frauen aus der Gemeinde trugen sich sofort als Mitglieder ein und schufen damit die Möglichkeit, drei Gruppen in Brügge, Lösenbach und Othlinghausen zu gründen, was wegen der großen Entfernungen, die damals noch weitgehend zu Fuß zurückgelegt werden mussten, notwendig war. Die Frauen, die die Frauenhilfe als ihre Vorgängerinnen in Leitungsfunktionen  prägten, würdigte Ursula Cordt besonders. Ihr persönlicher Dank galt den Weggefährtinnen, die sie in den vergangenen Jahren begleitet haben, wie Helga Severin, die 2008 die Kassenführung übernahm, und Doris Ackermann, die zunächst gemeinsam mit Ursula Cordt den Abendkreis für Frauen geleitet hatte und 1992 gemeinsam mit ihr in den Vorstand der Frauenhilfe gewählt wurde. ©BG

 

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