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Gemeindeversammlung zur Gottesdienst-Zukunft

Auch zur Gemeindeversammlung für das obere Repetal waren mehr Attendorner als dort Ansässige erschienen (Foto: Karl-Hermann Ernst)

 

HELDEN + Das war wohl eine der kürzesten Gemeindeversammlungen, die er jemals geleitet hatte. Bereits nach einer Viertelstunde konnte der Vorsitzende des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn, Wolfgang Dröpper, zu seiner eigenen Überraschung die Versammlung schließen. In der Versammlung sollte im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst in der Grundschule Helden über das Ende der regelmäßigen evangelischen Gottesdienste für die Gemeindegruppe Oberes Repetal gesprochen werden.

Dröpper machte dabei deutlich, dass im Kreis Olpe in den evangelischen Kirchengemeinde bis 2020 ein Drittel der Pfarrer hier ihren Dienst aufgäben und somit die Restlichen die Arbeit in den Gemeinden übernehmen müssten. So werde sich schon sehr bald die Frage nach einer neuen Aufteilung auch der Gemeindegrenzen ergeben.

Und da es in Helden zwar eine kleine treue Schar von Gottesdienstbesuchern gäbe, von denen allerdings der größte Teil aus welchen Gründen auch immer aus Attendorn extra nach Helden fahre, sodass manchmal nur zwei oder drei Heldener von den insgesamt rund 220 dort ansässigen Evangelischen den Gottesdienst besuchten. Aus diesem Grund habe dass Presbyterium im frühen Sommer den Beschluss gefasst, das 14-tägige Sonntagsgottesdienstangebot einzustellen.

Die anwesenden Gemeindeglieder nahmen dies schweigend zur Kenntnis. Der letzte Gottesdienst findet als Abendmahlsgottesdienst am 4. November um 8:30 Uhr in der Aula der Grundschule statt. ©khe

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