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"Alte Liebe" - Benefizabend für den Förderverein

Ruth Schimanski und Rudolf Sparing stellen sich mit ihrer szenischen Lesung in den Dienst des Fördervereins. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Umwerfende Dialoge, komische Szenen einer Ehe: Rudolf Sparing und Ruth Schimanski stellen sich mit einer Benefizvorstellung von „Alte Liebe“ in den Dienst des Fördervereins der Suchtkrankenberatungsstelle der Diakonie. Beide spielen und lesen nach dem Dialogroman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder am Samstag, 22. September im Theater der Sparkassenhauptstelle. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr.

„‘Alte Liebe‘ handelt von unserer Generation“, sagt Rudolf Sparing. Worum geht’s? Ganz nach dem Motto „Alte Liebe rostet nicht“ haben Harry und Lore 40 Jahre Ehe hinter sich und sich dabei mehr oder weniger bekämpft und arrangiert. Einig sind sich die Alt-Achtundsechziger in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber ihrer Tochter Gloria. Sie hat in ihrem Leben so gut wie alles falsch gemacht und will nun in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen heiraten.

In der Geschichte von Harry und Lore kann sich eine ganze Generation wiedererkennen. Das verspricht beste Unterhaltung.

Rudolf Sparing hat den Dialog-Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder 2008 geschenkt bekommen. Für die Produktion seiner Version von „Alte Liebe“ hat er sich das Buch gründlich vorgeknöpft. „Die Rechte für eine Inszenierung zu bekommen war kein Problem“, berichtet er. Elke Heidenreich habe gleich zugestimmt. „Sie ist eine faszinierende und streitbare Frau“, sagt Rudolf Sparing. In „Alte Liebe“ zeige sie ihre weiche Seite.

Die Rollen von Harry und Lore kommen den beiden Akteuren sehr entgegen. „Liebespaare sind ja meist jünger“, schmunzelt Rudolf Sparing.

Anita Pfeiffer, als Nachfolgerin von Ulrich Kilo neue Vorsitzende des Fördervereins, ist gespannt auf den Abend. Sie selbst wird sich mit einigen Helferinnen mächtig ins Zeug legen und den besuchern in der Pause ein prächtiges Fingerfood-Buffet präsentieren.

Die Benefizveranstaltungen sind wichtig für die Finanzen des Fördervereins. Er trägt mit seinen Mitteln zur Finanzierung einer Therapeutenstelle bei und unterstützt die Beratungsstelle bei der Anschaffung von Material und einzelne Klienten auch bei der Teilnahme an therapeutischen Freizeiten.

„Außerdem sind diese Veranstaltungen wichtig für unsere Öffentlichkeitsarbeit“, betont Therapeutin Andrea Bäcker. So werden neben den Ehrenamtlichen des Fördervereins auch hauptamtliche Mitarbeiter am 22. September dabei sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Außerdem soll ein Stand mit Info-Material aufgebaut werden.

Karten zum Preis von 15 Euro (inklusive Buffet) sind in der Suchtberatungsstelle der Diakonie, Heedfelder Straße 58509 Lüdenscheid, Telefon 02351/907457 oder bei Anita Pfeiffer, Sachsenstraße 12, 58509 Lüdenscheid, Telefon 02351/4338444, mobil 0170 630 000 5 zu erhalten.

Info:  Das ambulante Angebot der Beratungsstelle existiert seit 35 Jahren. Die Therapeuten informieren, beraten und begleiten Menschen bei Problemen mit Alkohol, Medikamenten, Essstörungen, pathologischem Spielen, Arbeitssucht, Beziehungssucht, Konsum- und Mediensüchten sowie bei Co-Abhängigkeit. Die Religionszugehörigkeit der Klienten spielt keine Rolle. Außerdem ist das Angebot anonym und kostenfrei.

Die Erfolge zeigen sich in der positiven Persönlichkeitsentwicklung der Klienten, der niedrigen Rückfalltendenz und der geringen Therapieabbrüche.

Das Konzept ist durch die Orientierung an der Not und Bedürfnissen der Klient/innen entstanden. Es wächst ständig mit den sich verändernden Erfordernissen und ist erfolgreich, denn:

Ambulante Hilfe ermöglicht den Verbleib im sozialen Umfeld

Die individuelle Gestaltung ermöglicht eine am Bedarf der Klienten ausgerichtete Therapie

Angehörige sind in das Behandlungskonzept eingebunden

Angebote im erlebnispädagogischen Bereich fangen zum Teil gravierende Defizite auf

Im alkoholfreien Café „Sprungbrett“ als niederschwelligem Angebot ist Raum für Gespräche, Begegnung und gemeinsame Aktivitäten

Menschen können das Angebot ohne lange Beantragungsprozedur oder Kostenzusagen von Leistungsträgern wahrnehmen.

Kontakt: Suchtkrankenberatungsstelle, Heedfelder Straße 22 (Lutherhaus), Tel.: 02351/907457, suchtberatung@diakonie-lued.de

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