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Inner Wheel spendet für den Fachdienst Migration und Flüchtlinge

 

 Beim Besuch in der Beratungsstelle: Superintendent Klaus Majoress, Susanne Diebel, Michael Wirth, Ulrike Ulrichs, Britta Hafermas-Külpmann und Diakonie-Geschäftsführerin Iris Jänicke. Foto: Wolfgang Teipel

von Wolfgang Teipel

Psychische Stabilisierung traumatisierter Flüchtlinge erfordert neben Fachkenntnis, viel Fingerspitzengefühl auch gute Dolmetscher. „Sie sind eine unverzichtbare Stütze unserer Arbeit“, sagt Michael Wirth, Leiter des Fachdienstes Migration und Flüchtlinge des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.

Das ist jede Unterstützung willkommen. So freuten sich Verantwortliche des Kirchenkreises und des Diakonischen Werkes über eine Spende des Lüdenscheider Inner Wheel Clubs. Präsidentin Ulrike Ulrichs und Vizepräsidentin Britta Hafermas-Külpmann überbrachten jetzt bei einem Besuch in der Beratungsstelle an der Frankenstraße einen Scheck über 500 Euro.

Iris Jänicke ist für diese Spende besonders dankbar. Der Bedarf an guten Dolmetschern sei in der Vergangenheit sprunghaft gestiegen. Leider seien die Landeszuschüsse für diese Arbeit stark gestürzt worden. Jetzt sprenge die Bezahlung der auf Honorarbasis tätigen Dolmetschern den Etat des Diakonischen Werkes. „Deshalb sind wir auch froh, dass der Kirchenkreis immer wieder einspringt“, sagte sie.

Für Superintendent Klaus Majoress ist die Flüchtlingshilfe eine Herzensangelegenheit und eine bedeutende gesellschaftliche Aufgabe. „Integration ist kein zeitlich begrenztes Projekt, sondern ein Prozess, der sich verstetigen muss“, betonte der Chef des Kirchenkreises. „Wir brauchen nachhaltige Integration“, unterstrich er.

 

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