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Wer sucht, der findet

27.1.2019

Das Wort zum Sonntag: Diesmal mit Gedanken von Friedhelm Rosemann - Mitarbeiter der Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede(Grafik: EKKLP)

Nach einem erfüllten Abend bei Freunden, mit gutem Essen und noch besserem Wein, war die Welt noch in Ordnung. Doch zu Hause stellte ich mit Schrecken fest: Ich habe mein Handy verloren! Die intensive Suche blieb zunächst erfolglos. Zunehmend wurde mir bewusst, wie groß meine Abhängigkeit von diesem Gerät ist. Wichtige Notizen, schöne Fotos und persönliche What‘sApps - alles weg! Und ohne meine Kontaktdaten und den gerade aktualisierten Terminkalender fühlte ich mich hilflos. Nach einem Tag Verzweiflung kam die erlösende Nachricht: Mit Hilfe einer Such-App konnte ich das auf „lautlos“ gestellte Gerät orten. Es war zwischen einen Stapel Zeitschriften gerutscht. Und wieder einmal hat sich bestätigt: Wer sucht, der findet!

 

Eine ähnliche Geschichte steht in der Bibel (Lukas 15, 8-10). Eine Frau bemerkt (vielleicht beim Frühjahrsputz), dass ein Teil ihres Notgroschens verschwunden ist. Sie lässt alles stehen und liegen und stellt das Haus auf den Kopf. Die Mühe lohnt sich: In der hinterletzten Ecke findet die Frau den verlorenen Groschen.

 

Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis veranschaulichen? Vielleicht dieses: Es lohnt sich, Gott zu suchen. Und wer sich auf die Suche nach Gott macht, wird ihn auch finden. In Jesus selbst können wir Gott begegnen. Er ist der Anker, an dem wir uns festmachen können. Er möchte unseren Blick freimachen für das, was wirklich wichtig ist im Leben. Indem wir uns an ihm festmachen, kommen wir zur Ruhe und finden inneren Frieden. Auf der Suche nach der Mitte in Ihrem Leben wünsche ich Ihnen viel Phantasie und Gottes reichen Segen.

 

Friedhelm Rosemann

Mitarbeiter der Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede

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