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Gemeinsam auf dem Weg. Frauenhilfe Rönsahl feiert 95-jähriges Bestehen

12.10.2020

Pfarrerin Ramona Winkler-Rudzio, Frauenhilfsbeaufgtragte für den hiesigen Kirchenkreis, hielt die Ansprache anlässlich der Feierstunde zum 95-jährigen Bestehen der Frauenhilfe Rönsahl (Foto: Crummenerl)
Pfarrerin Ramona Winkler-Rudzio, Frauenhilfsbeaufgtragte für den hiesigen Kirchenkreis, hielt die Ansprache anlässlich der Feierstunde zum 95-jährigen Bestehen der Frauenhilfe Rönsahl (Foto: Crummenerl)

RÖNSAHL + „Frauen, die zur Frauenhilfe gehören, helfen einander, machen sich im christlichen Sinne gemeinsam auf den Weg, sollen und wollen Kraftquelle füreinander sein und wo immer erforderlich, füreinander eintreten und somit als starke Gemeinschaft den Stürmen des Lebens Paroli bieten und dabei viel Gutes bewirken...“ . Pfarrerin Ramona Winkler-Rudizio aus Lüdenscheid, vielen noch aus der Zeit ihres Vikariats in Rönsahl in guter Erinnerung und in ihrer jetzigen Funktion als Frauenhilfsbeauftragte des hiesigen Kirchenkreises besonders gern gesehener Gast bei der kleinen Feierstunde anlässlich des 95-jährigen Bestehens der Evangelischen Frauenhilfe Rönsahl, fasste in einem Satz zusammen, was praktisch von Beginn an zu den Grundsätzen der Frauenhilfe zählt.

 

Erstmals nämlich seit Beginn der Corona-Pandemie waren die Frauen jetzt wieder zusammen gekommen, um in angemessener Weise und unter Beachtung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen im bescheidenen Rahmen gemeinsam zu feiern und auf 95 Jahre Frauenhilfsarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde zurückzublicken.

 

Gern machte man von der Möglichkeit Gebrauch, sich wegen des vorteilhhafteren Platzangebots anstatt wie sonst üblich im Gemeindehaus diesmal in der Servatiuskirche zu treffen, um dort in angemessener Weise das von Brigitte Potthoff und dem  Leitungsgremium der Frauenhilfe vorbereitete bunte Programm zu genießen.

 

In Anlehnung an die Botschaft aus dem Petrus-Brief „Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er wird’s wohl machen..“, ging die Pfarrerin in ihrer Andacht zu Beginn der Feierstunde auf die gegenwärtige Situation und die in Verbindung mit der Corona-Pandemie bestehenden Zukunftsängste der Menschen ein. Gott habe stets und in jeder Situation ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte. Gerade jetzt sei das Leben alles andere als sorgenfrei, aber mit dem Vertrauen auf Gottes Hilfe falle es leichter, die Sorgen gemeinsam zu tragen, die Kraft des Gebetes zu nutzen und positiv nach vorne zu blicken, wie es sinngemäß weiter hieß.

 

Umrahmt wurde die Feierstunde von verschiedenen Liedvoträgen. Dabei überraschte das Duo Denkmalschutz ( alias Horst Becker mit der Mundharmonika und Heinz-Georg Ackermeier (Gitarre und Gesang) mit einer ansprechenden Auswahl alter und neuer Lieder, freuten sich die Anwesenden über einen von Ellen Becker und Karl-Friedrich Marcus unternommenen Streifzug durch die Geschichte der Rönsahler Frauenhilfe und über die ebenfalls erfolgte Vorstellung des neuen Rönsahler Dorfkalenders.

 

Mit dem zum Abschluss verinnerlichten Lied Dietrich Bonhöfers „ Von guten Mächten wunderbar geborgen“, dem gemeinsamen Schlussgebet und dem abschließenden Segenswunsch sowie dem Hinweis auf das vorgesehene nächste Treffen der Frauenhilfe am 3. Dezember klang die in angemessener Weise arrangierte Feierstunde aus. ©Cr

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