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Verlässliche Unterstützer spenden Jahr für Jahr

7.4.2021

Dr. Axel Eberl (links) und Dr. Ulrich Gallenkamp (rechts) überreichten Superintendent Dr. Christof Grote und Rendel Simon den Spendenscheck. Foto: Wolfgang Teipel/dw
Dr. Axel Eberl (links) und Dr. Ulrich Gallenkamp (rechts) überreichten Superintendent Dr. Christof Grote und Rendel Simon den Spendenscheck. Foto: Wolfgang Teipel/dw

LÜDENSCHEID + Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werkes hilft Menschen in Lebenskrisen aller Art. Das Team um Rendel Simon stärkt gemobbte Kinder und Jugendliche, zeigt Paaren Wege aus der Sprachlosigkeit und unterstützt Menschen, die unter sexuellem Missbrauch, Depressionen, Traumatisierungen oder anderen Störungen leiden. Die Einrichtung an der Lessingstraße ist Jahr für Jahr auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese kommt seit vielen Jahren vom Förderverein.

 

Er wurde 1999 gegründet, als die Beratungsstelle in eine finanzielle Krise geraten war. Für 2021 hat der Förderverein sein Ziel wieder erreicht. Dr. Axel Eberl und Dr. Ulrich Gallenkamp überreichten Rendel Simon kürzlich einen Scheck über 25.000 Euro. „Ihre Arbeit ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Dr. Ulrich Gallenkamp bei dieser Gelegenheit. Das Geld fließt in die Beratungsarbeit und sichert zusammen mit einer Spende der Karl-Reeber-Stiftung (Liechtenstein) das hohe Niveau der Beratungsarbeit an der Lessingstraße.

 

Nach wie vor ist die Karl-Reeber-Stiftung der größte Spender. Sie steuert seit 1999 jährlich 25.000 Euro zur Arbeit der Beratungsstelle bei. Zu den größeren Spendern zählen auch die Sparkasse Lüdenscheid, der Rotary Club, die Werner-und-Inge-Turck-Stiftung und der Verein Glücksbringer e. V. der Lüdenscheider Nachrichten.

 

Jährlich profitieren rund 1000 Menschen aus Lüdenscheid und Umgebung vom Angebot der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Nachfrage nach Unterstützung ist ungebrochen hoch. „Im Jahr 2020 hatten wir 474 Beratungsfälle, oft auch mit mehreren Personen“, berichtete Rendel Simon.

 

Der Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg steht als Träger fest hinter der Beratungsstelle, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. „Wir übernehmen hier als Kirche eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Dr. Christof Grote, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg.

 

Der Kirchenkreis übernimmt etwa ein Drittel der Kosten für die Arbeit der Beratungsstelle. Weitere Mittel stellen der Landschaftsverband Westfalen, der Märkische Kreis sowie die Stadt Lüdenscheid und die Stadt Plettenberg zur Verfügung. Die verbleibende Finanzierungslücke wird mit Hilfe der Karl-Reeber-Stiftung Liechtenstein und die Arbeit des Fördervereins geschlossen. Er hat sich verpflichtet, jährlich rund 25.000 Euro aufzubringen.

 

Das Beratungsteam unterliegt einer gesetzlichen Schweigepflicht. Das Beratungsangebot können alle Hilfesuchenden unabhängig von Herkunft oder Religion in Anspruch nehmen.

Kontakt: Telefon +49 (0) 23 51 / 39 08 13.

Um Beratung in Anspruch zu nehmen, muss man sich lediglich schriftlich anmelden. Man braucht keine Überweisung. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos.

 

Anmeldeformulare können auch von der Homepage der Beratungsstelle heruntergeladen werden: https://www.diakonie-luedenscheid-plettenberg.de/website/de/diakonie/begegnung-beratung-betreuung/erziehungsberatungsstelle-luedenscheid

Wer die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen möchte, kann das mit einer Spende auf das Spendenkonto des Fördervereins bei der Sparkasse Lüdenscheid tun: IBAN: DE55 4585 0005 0000 1671 06

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