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Turm der Erlöserkirche wird noch in diesem Jahr fertig

10.6.2026

Der Turm der Erlöserkirche soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Kirche kann dann wieder durch das Hauptportal betreten werden (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

LÜDENSCHEID + Mit guten Nachrichten hinsichtlich der Turmsanierung der Erlöserkirche wartete Finanzkirchmeisterin Iris Espelöer von der Versöhnungskirchengemeinde bei der Stadtteilkonferenz Alt- und Oberstadt in der Alten Post, die der Volkshochschule seit Anfang des Jahres als Zweigstelle dient, auf. „Der Turm wird in diesem Jahr fertig“, gab sie bei der von Nico Kirchner vom Fachdienst Bauleitplanung und Städteplanung geleiteten Versammlung bekannt.

 

Neben dem Sachstandsbericht zur Turmsanierung der Erlöserkirche standen ein Up-Date zum Lichtkonzept der Stadt Lüdenscheid und Hinweise zu geplanten öffentlichen Veranstaltungen in der Altstadt- und Innenstadt auf der Tagesordnung. Überdies machten Anwohner ihrem Ärger über Fußball spielende Kinder und Jugendliche in der Fußgängerzone, Vermüllung, Zigarettenkippen, Lärmbelästigung und andere Ärgernisse Luft. Katrin Diez vom Ordnungsamt stand Rede und Antwort. Wer wollte, konnte im Nachgang der Zusammenkunft an einer Führung durch die neuen Räume der VHS teilnehmen. Die Stadtteilkonferenz sei die erste große Veranstaltung in der früheren Schalterhalle der Alten Post, ließ VHS-Leiter Michael Tschöke wissen.

 

Infolge des schlechten Wetters im Januar sei die Turmsanierung der Erlöserkirche 14 Tage in Verzug, erklärte Iris Espelöer, die den Anwesenden einen kurzen Einblick in den Stand der Bauarbeiten gewährte. Auf das Dach des Kirchturms, von dem sich bekanntlich im April 2022 bei einem Sturm Schieferplatten gelöst hatten, komme spanischer Schiefer. Beauftragt worden sei die Firma Prange aus Brilon.  Derzeit würde ein Zimmerer die Turmhaube beschalen. Auch die Fassade müsse noch in Angriff genommen werden. Rund 760 000 Euro seien für die Turmsanierung veranschlagt. Knapp 370 000 Euro kämen vom Bund, an Spenden seien bislang mehr 100 000 Euro zusammengekommen. „Wenn alles fertig ist, können wir die Kirche wieder durch das Hauptportal betreten“, führte die Finanzkirchmeisterin aus. Zur Überprüfung der Blitzableiter riet ein aufmerksamer Anwohner.

 

Ein Up-Date zum Lichtkonzept für Lüdenscheids Innenstadt gab Nico Kirchner, der kurz die bisherigen Schritte auf dem Weg dorthin skizzierte, den Konferenzteilnehmern. Als Ziele des Konzepts nannte er Sicherheit und Orientierung sowie ein klares Gesamtbild. Bislang gebe es in Lüdenscheid viele verschiedene Beleuchtungsarten. „Wir wollen Identität und Erlebnis schaffen.“ Von einer Lichtpyramide, bei der es zunächst um die Reparatur und die Sicherung des Bestands, danach um Ergänzung und Entwicklung eines Gesamtbildes mit einheitlicher Beleuchtung gehe, berichtete er.  Sei dies geschehen, gehe es mit besonderen Orten wie Sternplatz oder Rosengarten, der Lichtinszenierung von Gebäuden und Erlebnis und Inszenierung in Richtung Stadt des Lichts weiter. „Das Konzept soll im September im Ausschuss vorgestellt werden“, erklärte er. Ganz Lüdenscheid mit einem einheitlichen Leuchtentyp zu bestücken, werde nicht möglich sein, ergänzte Andreas Fritz, Werkleiter des STL.

 

Ein großes Abschlussfest des Integrierten Handlungskonzepts Altstadt kündigte Ulrike Tütemann vom Fachdienst Rat und Bürgermeister für den 20. Juni (14 bis 18 Uhr) an.  Zeitgleich solle im Kulturhausgarten der neue Pumptrack offiziell eröffnet werden. Das umfangreiche Programm sei bereits auf der Website „Mensch Altstadt“ einsehbar. Der neue Pumptrack im Garten des Kulturhauses werde „unglaublich gut angenommen.“ Viele Familien seien vor Ort. Ein Mülleimer sei zu wenig, kam aus Reihen der Versammlung als Kritikpunkt. Wieder stattfinden sollen zudem der Sommer in der Stadt, die Straßen- und Sommermusik auf dem Alten Markt und vor dem Tanzhaus Capitol, das Kino im Rosengarten, das Mittelalterfest und vieles mehr. Das Kopfsteinpflaster an der Corneliusstraße auf dem Schirm zu haben, mahnte Monika Schwanz, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Lüdenscheid, an. Es gebe dort keine Möglichkeit, barrierefrei zu gehen.

Bildimpressionen der Stadtteilkonferenz (alle Fotos: Salzmann)

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