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06.12.2021  |  19:30 Uhr

"Wir sind da! - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

  • Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg
  • Veranstaltungsort: Erlöserkirche Lüdenscheid (Kirchplatz 11 - 15)
  • Preis: kein Eintritt

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ kommt der Publizist, Autor und Dokumentarfilmer Uwe von Seltmann Anfang Dezember zu einem Vortrag mit Musik und Schulveranstaltungen nach Lüdenscheid.

 

Uwe von Seltmann hat im Auftrag der Initiatoren das offizielle Buch zu dieser bundesweiten Aktion erstellt. Auf diesem Hintergrund wird er in seinem „Vortrag mit Musik“ ein buntes Panorama der verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in Deutschland, das unser Land im Lauf der Jahrhunderte vielfältig geprägt hat, entfalten. Dabei verbindet er historische Betrachtungen  mit spannenden Porträts und spürt dabei auch der weiterhin aktuellen Frage  nach, welchen Platz die jüdische Community innerhalb der deutschen Gesellschaft heute hat. Einspielungen jüdischer Musik runden den Vortrag ab.


„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist Uwe von Seltmann nach Lüdenscheid zu holen“, sagt Pfr. Achim Riggert, neben Pfr. Reiner Fröhlich und Pfr. Katharina Thimm einer der Verantwortlichen der Veranstaltungen des Kirchenkreises zu diesem Thema.

 

Montag, 6.12.2021, 19:30 Uhr Erlöserkirche, Lüdenscheid

 

Im Kontext der Veranstaltung in der Erlöserkirche wird von Seltmann weiterhin in drei Schulen gehen, um dort sein Projekt „Wie Liebe Vergangenes überwinden kann – Eine ermutigende Geschichte zum Jubiläumsjahr 1700 Jahre jüdisches Leben“ durchzuführen. Zunächst wird von Seltmann am 7.12. im Ev. Gymnasium in Meinerzhagen und im Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid sein, am 8.12. folgt dann ein Besuch in der Gesamtschule am Eulenberg. In dem Projekt schildert und erarbeitet der Autor eindrücklich anhand seiner eigenen Familiengeschichte, wie Liebe eine schreckliche Vergangenheit überwinden kann.

 

Uwe von Seltmann ist freier Publizist und Dokumentarfilmer. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit jüdischer Geschichte und Kultur. Viele seiner Bücher befassen sich zudem mit den familiären, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der NS-Zeit auf die Gegenwart, so auch das Standardwerk „Schweigen die Täter, reden die Enkel“. Zuletzt hat er 2018 die Biografie „Es  brennt“ über Mordechai Gebirtig, den Vater des jiddischen Liedes, vorgelegt.