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"The Albert Singers" beim Bundespräsidenten

30.7.2019

"The Albert Singers" waren vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier in die Villa Hammerschmidt nach Bonn eingeladen worden. DieVeranstaltung war eine Würdigung der musikalischen Bildung im Amateurbereich sowie des ehrenamtlichen Engagements des Chores (Foto: Kannenberg)

HALVER / LÜDENSCHEID + Vor wenigen Wochen folgte eine Abordnung des Gospel Chors "The Albert Singers" der Einladung des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender in die Villa Hammerschmidt nach Bonn.

 

Dies hatte auch einen handfesten Grund: DieVeranstaltung war eine Würdigung der musikalischen Bildung im Amateurbereich sowie des ehrenamtlichen Engagements des Chores. Dazu gehören u.a. immer wieder Benefizkonzerte für christliche Träger. Um nur einige wenige zu nennen: Der Chor gab ein Benefizkonzert für ein neues Dach der evangelischen Nikolai-Kirche in Halver um Geld für das Dach zu sammeln. Dafür komponierte Chorleiter Matthias Ortmann sogar einen Song - Raise the roof - der seitdem besonders bei kirchlichen Auftritten rund um Halver herum ein echter Dauerbrenner ist.

 

Regelmäßige Konzerte und eine gute Zusammenarbeit mit der Nikolai-Kirche sind seitdem gewollt und immer wieder erfolgreich. Die Kirche ist voll, wenn die „Albert Singers“ auftreten und so gestalten sie auch einmal einen Gottesdienst mit oder geben ein Konzert gemeinsam mit Dieter Falk & Sons in der Kirche. Zudem tritt der Chor jedes Jahr zur Freude der Heimbewohner in der Halveraner Seniorenresidenz „Bethanien“ umsonst auf, unterstützt das örtliche Hospiz, die Demenzstation in Haus Waldfrieden (Diakonie), das Kinderschutzzentrum oder auch einmal die Sanierung des Halveraner Aussichtsturms mit Benefizkonzerten. Auch in der evangelischen Kirche Oberbrügge ist der Chor immer wieder zu sehen und engagiert sich auch dort für die verschiedensten kirchlichen Projekte. Der Chor steht 100% hinter der Botschaft seiner Musik und singt nicht nur christlichen Gospel, sondern tut alles dafür, der Botschaft auch Werke folgen zu lassen.

 

Das wurde mit der Einladung in die Villa Hammerschmidt nun auch öffentlich belohnt und gewürdigt. Insgesamt 700 geladene Gäste durften nach der Entscheidung des Deutschen Musikrates und das Bundespräsidialamtes - die nach Prüfung der geforderten Vorgaben über die genaue Zusammensetzung des Gästekreises entschieden - einen sehr nahbaren Bundespräsidenten und ein grandioses Konzert feiern. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten gleich zwei Hochkaräter: Die Junge Philharmonie Köln und die Band "Höhner", die als "Höhner Classic" gemeinsam mit dem Orchester auf der Bühne stand.

 

Der Präsident nahm nach einer Willkommensrede, in der er die Arbeit der Ehrenamtlichen in ganz Deutschland noch einmal ausdrücklich würdigte, gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender inmitten seine Gäste Platz. Die Villa Hammerschmidt erstrahlte dazu im abendlichen Glanz und schien sich ihrer Gäste, ehrlich zu erfreuen. Der völlig entspannte Bundespräsident nebst Gattin tanzte mit den Gästen vor der Bühne mit. Er feierte, schoss mit seinen Gästen gemeinsame „Selfies“ und war so nahbar, dass man fast vergessen konnte, dass man es hier tatsächlich mit dem Oberhaupt der Bundesrepublik Deutschland zu tun hatte. Ein Nachmittag und Abend, der unvergesslich bleiben wird für alle, die daran teilnehmen durften.

 

Die "Albert Singers", die in einer 15-köpfigen Delegation dem Ereignis beiwohnten, fühlten sich nicht nur geehrt. Sie waren durch die Bank hinweg begeistert. Ein Event auf solche einem hohen Niveau hatte niemand erwartet. Schon die Einladung an sich hatte für große Freude bei dem Chor gesorgt. Was seine Mitglieder dann vor Ort erleben durften, damit hatte wirklich niemand gerechnet. Der Chor genoss das gute Essen, die Getränke, die Musik und das Ambiente und durfte zudem Frank-Walter Steinmeier ganz nah kommen.

 

Die 1. Vorsitzende der "Albert Singers" Andrea Reich, überreichte dem Bundespräsidenten sogar ein persönliches Geschenk des Halveraner Bürgermeisters Michael Brosch. Frank-Walter Steinmeier freute sich über den Wein und das Dankesschreiben und ließ sich anschließend noch gemeinsam mit den 15 "Delegierten" ablichten. Wenig später saß er dann zusammen mit den "Höhnern" sogar am Nachbartisch.

 

Frank-Walter Steinmeier ist nahbar, unkompliziert, nett und ganz und gar nicht arrogant oder überheblich. Und ist mit den "Höhnern" gut befreundet. Die wiederum stehen wie ein Mann hinter der Botschaft ihrer Musik, die durchweg von Respekt, Würde und Liebe den Menschen gegenüber handelt.

 

Wer an diesem Abend dabei war, und vielleicht vorher Vorbehalte diesem Präsidenten gegenüber hatte, durfte seine Meinung gegenüber dem höchsten Oberhaupt unseres Landes schnell revidieren. Weit weg von dem üblichen Getümmel, zeigte sich der Bundespräsident als Mensch zum Anfassen, dem das Wohl seiner Bürger am Herzen liegt. Das war nicht gestellt. Das war echt. Und so direkt, dass den Sicherheitskräften wahrscheinlich alle Haare zu Berge standen. Denn trotz Check-In durch die Polizei: Man weiß ja nie.

 

Der Präsident nahm es gelassen. Es war ihm offensichtlich egal. Er war einfach mittendrin. Ließ sich nicht selbst feiern, sondern feierte seine Gäste. Selbst wenn er nicht unbedingt bei jedermann die eigene Partei repräsentiert. Dieser Präsident steht wohl trotzdem völlig zu recht an der Spitze der Bundesrepublik Deutschland. Frank-Walter Steinmeier ist erfreulicherweise immer noch einer von uns. Zumindest war er das an diesem Abend. Authentisch, direkt und zu 100 Prozent erlebbar. ©IK

 

Weitere Impressionen von den Feierlichkeiten in die Villa Hammerschmidt/Bonn (Fotos: Kannenberg)

 

 

 

 

 

 

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