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Märkische Sozialstiftung fördert Projekt „Guter Schulstart“

31.12.2025

Große Freude über die Spenden der Märkischen Sozialstiftung: Das Foto zeigt von links Katrin Nockemann (Die Schatzinsel), Landrat Ralf Schwarzkopf, Jürgen Kaiser und Martin Schiller (Guter Schulstart), Fachdienstleiterin Schule Anja Tadday-Schlichting, Marielle Lauermann und Ute Gall (Trauerbegleitung für Kinder) und Fachbereichsleiter Manfred Fischer. Foto: Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Drei ehrenamtliche soziale Projekte, darunter das Projekt „Guter Schulstart“ der Freiwilligenzentrale Plettenberg des Diakonischen Werkes, freuen sich über Spendengelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro aus den Erträgen der Märkischen Sozialstiftung.

 

Landrat Ralf Schwarzkopf würdigte die hervorragende Arbeit und das beispielhafte ehrenamtliche Engagement in den verschiedenen Jugendprojekten.

 

Für das Projekt „Guter Schulstart“ des Diakonischen Werkes Lüdenscheid-Plettenberg freuten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter Jürgen Kaiser und Martin Schiller über die Anerkennung ihrer Arbeit und die Finanzspritze von 1.000 Euro. Im Rahmen des Projekts werden Kindern aus finanziell benachteiligten Familien Tornister zum Schulstart zur Verfügung gestellt. Kontakt: Jürgen Kaiser Telefon: 0160/97394665.

 

Für das Gruppenangebot „Die Schatzinsel“, das sich an Kinder mit psychisch erkrankten Eltern richtet, nahm Katrin Nockemann vom Kinderschutzbund Ortsverband Lüdenscheid einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.000 Euro entgegen. Die Trauerbegleitung für Kinder, in der sich unter anderem Ute Gall und Marielle Lauermann vom Arche Care Haus Lüdenscheid engagieren, wird mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt.

 

Ermöglicht werden die Spenden durch die Märkische Sozialstiftung, die vom Märkischen Kreis ohne zusätzliche Verwaltungskosten betreut wird. Die Gelder stammen aus dem Nachlass einer kinderlosen Witwe aus Hemer. Sie hatte dem Kreis eine sechsstellige Summe hinterlassen mit der Maßgabe, das Geld für Kinder und Jugendliche auszugeben. Das Vermögen ist gut angelegt, sodass der Kreis jährlich Erträge eins zu eins an verschiedene soziale Projekte ausschütten kann. In den vergangenen Jahren waren das in der Regel Beträge bis zu 4.000 Euro. In diesem Jahr konnte die Summe durch eine weitere kleine Erbschaft aufgestockt werden. Ein schönes Beispiel, auch nach dem Tod nachhaltig Gutes zu bewirken und in Erinnerung zu bleiben. 

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