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„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
4.1.2026

„Mach alles gut“ – Ein grüner Button in einer WhatsApp-Nachricht. Ich drücke ihn sofort. Ein Schriftzug erscheint: „Es wird alles gut gemacht! Bitte warten!“ Es sieht aus, als ob eine Datei geladen wird. Dann folgt die Info: „Jetzt ist alles gut! Sollte noch nicht alles gut sein, überprüfen Sie bitte die Einstellung Ihrer objektiven Wahrnehmung und starten Sie notfalls den Prozess neu. Have a nice day.“ Ja, was wäre das schön, wenn es im echten Leben auch so einfach wäre! „Mach-alles-gut-Button“ drücken und – Zack – alles ist wieder gut!
Das hier klingt ähnlich: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ Es ist der biblische Leitvers für das Jahr 2026, der im letzten Buch der Bibel steht. Er bezieht sich darauf, dass es unsere Erde eines Tages nicht mehr geben und Gott einen neuen Ort schaffen wird, an dem es kein Leid, keinen Schmerz und keinen Tod mehr geben wird.
Klingt wie eine Vertröstung auf das Jenseits. Ist es aber nicht.
Der Gedanke, dass die Zukunft der Welt nicht in der Hand von zweifelhaften, abgedrehten Machthabern liegt, sondern dass der Schöpfer des Universums – immer noch und weiterhin – alle Fäden in der Hand hält und er die wichtigste und letzte Instanz ist, das schenkt mir als Christin Hoffnung, die über den Tod hinaus geht, aber schon im Hier und Jetzt beginnt. Gott ist da. Ich bin nie allein. Er liebt mich, kümmert sich um mich und wird nicht nur im großen Ganzen Neues schaffen, sondern auch in meinem Leben. Ganz einfach, weil er der Chef der Welt ist und weil er es kann – und will!

Sabine Langenbach ist
„Die Dankbarkeitsbotschafterin“, Autorin und Laienpredigerin der Evangelischen Kirche von Westfalen



