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Pfingstgottesdienst der evangelischen Allianz in Halver

28.5.2026

Etwa 250 Gläubige kamen zum Pfingstgottesdienst auf dem Hof Tacke zusammen (Foto: Dettlaff-Rietz)

Von Ursula Dettlaff-Rietz

 

HALVER + Wanderer, Radfahrer und Autofahrer machten sich am Pfingstmontag auf den Weg zur Scheune in Eickerhöh, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Martin Pogorzelski, Pfarrer der evangelischen Kirche Halver, begrüßte die Gläubigen, die Predigt hielt Hans-Peter Helm, Pfarrer der Freien evangelischen Kirche Bever. Die Gruppe Voices for Christ unter der Leitung von Ruthild Eicker übernahm die musikalische Begleitung.

 

„Gottes Geist wohnt in uns“, überschrieb Hans-Peter Helm seine Predigt. Der Begriff Pfingsten, so erklärte er, komme vom Griechischen pentekoste und bedeute: der fünfzigste Tag. „Wir feiern Pfingsten 50 Tage nach Ostern, der Auferstehung Christi, 10 Tage nach Christi Himmelfahrt.“ Helm zitierte aus der Apostelgeschichte 1,8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa.“ Helm gliederte seine Predigt in drei Punkte: Erstens Kraft, zweitens Zeugen, drittens Strategie. „Was Jesus Christus vor 2000 Jahren für seine Jünger war, das ist der Heilige Geist für uns heute“, sagte er. Dreieinhalb Jahre seien die Jünger ständig mit Jesus zusammen gewesen. „Sie waren direkt bei Jesus in der Schule“, erklärte Hans-Peter Helm.

 

Der Heilige Geist bewirke heute in uns das, wozu Jesu seinen Jüngern Kraft gab. „Der Heilige Geist will die Kraft in uns sein, die uns dazu befähigt, zu tun, was Gott uns befiehlt“, erklärte der Pfarrer und nannte ein Beispiel. „Vor dem Besuch eines Schwerkranken drücken wir uns gern. Die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt möglicherweise etwas anderes in uns. Vielleicht kommst du an ein Krankenbett und erlebst, dass du um Heilung beten kannst“, erläuterte er. „Wann immer uns Gott beauftragt, gibt er uns die Kraft“, zeigte er sich überzeugt. Gottes Kraft stehe uns für die Anliegen Gottes zur Verfügung, er überfordere uns nicht. Gott habe einen Plan für unseren Lebensweg, auch wenn uns dies erst rückblickend deutlich werde. Wie sieht es mit unserem Glauben aus? Bezeugen wir ihn gegenüber unseren Mitmenschen? Es sei wichtig, die Kirchen in unserem Land zu stärken, appellierte er. „Lasst uns für die Menschen beten, die dort leben, wo die Bomben fallen, sie haben es nicht leicht“, forderte der Pfarrer auf und beendete seine Ausführungen mit dem Satz: „Gottes Geist wohnt in uns.“

 

Die Kollekte war für Mully Children´s Family bestimmt, eine Organisation, die verwaisten Straßenkindern in Kenia ein Zuhause bietet. Sie erhalten eine Schul-, Berufsausbildung oder absolvieren ein Studium, so dass sie befähigt werden, ein eigenständiges Leben zu führen. Dabei spielt die Vermittlung des Glaubens an Jesus Christus eine wichtige Rolle.

Bildimpressionen vom Gottesdienst (alle Fotos: Dettlaff-Rietz)

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