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Ich darf Pause machen, mir Ruhe gönnen
7.6.2026

Ich gebe es zu: Ein kurzes Mittagsschläfchen! Ich liebe es! Nur eine gute Viertelstunde – und schon bin ich wieder frisch. Einerseits hört man mittlerweile viel vom „Power-Napping“, ein modernes Wort für das, was die Großeltern schon gemacht haben. Andererseits: Wer gibt schon gerne zu, dass er oder sie „es“ tut?
Ich schäme mich deshalb nicht mehr. Denn: „Ruhe ist keine Belohnung, die man sich verdienen muss, sie ist eine Pflicht.“, las ich in dem Buch „Warum Ruhe unsere Rettung ist“ von Tomas Sjödin, das ich in den letzten Tage im Urlaub unter Palmen gelesen habe.
Den Untertitel wurde zu meinem Urlaubsmotto: „Stell dir vor, du tust nichts und die Welt dreht sich weiter“.
Durch das Buch wurde mir klar: Das Ruhen ist gottgewollt. Der Chef der Welt hat es von Anfang an so eingerichtet, dass Ruhe zum Lebenskreislauf dazugehören soll. Sabbat! Auszeit. Warum? Weil der Mensch Ruhe braucht, um Kraft zu tanken und um das wieder in den Blick nehmen zu können, was wirklich wichtig ist.
„Erst wenn wir ruhen, verstehen wir, warum wir ruhen sollen“, schreibt Tomas Sjödin.
Ich habe es ausprobiert und entdeckt: Ich darf Pause machen! Mir Ruhe gönnen! Nicht nur im Urlaub oder am Sonntag, sondern mir auch mitten im Alltag eine kurze Auszeit genehmigen – ob beim Mittagsschlaf oder „Einfach-nur-mal-da-sitzen“ und die Ruhe genießen.
Gott sei Dank dafür!

Sabine Langenbach ist „Die Dankbarkeitsbotschafterin“, Autorin und Laienpredigerin der Evangelischen Kirche von Westfalen



