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Der Scheunengottesdienst hat mittlerweile Tradition in Oberbrügge

1.7.2026

Pfarrer Thomas Wienand leitete den Scheunengottesdienst auf dem Biohof von Henning Wolf (Foto: Dettlaff-Rietz)

Von Ursula Dettlaff-Rietz

 

OBERBRÜGGE + Thomas Wienand, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde in Oberbrügge, hieß zum Scheunengottesdienst auch „die Geschwister“ aus der Kirchengemeinde Brügge-Lösenbach willkommen. Gott sei nicht nur in der Kirche, sagte Wienand. Auf dem Bauernhof werden die Jahreszeiten der Natur besonders deutlich.

 

„Wir Christen glauben, dass dies der Schöpfer gemacht hat“, erklärte er. Jesus sei dort gewesen, wo die Menschen waren, er sprach in Bildern und Gleichnissen, welche die Menschen verstanden. In Matthäus 13, 31-32 steht das Gleichnis des Senfkorns. Das Senfkorn ist winzig klein und unscheinbar, doch daraus erwächst eine große Pflanze. Jesus verweise damit auf eine Zukunft voller Hoffnung und Zuversicht. Uns Menschen wäre es am liebsten, wenn alles mit einem großen Blitz besser werde. „Nicht alles liegt an uns“, sagte Pfarrer Thomas Wienand. „Wir Menschen sollten die Hoffnung nicht aufgeben und Gott zutrauen, dass der Weg, den er für uns vorsieht, richtig ist“.

 

Angekündigt war, dass der MGV Oberbrügge-Ehringhausen den Gottesdienst musikalisch begleitet. Hartmut Clever, Vorsitzender des MGV, erklärte, dass dies krankheitsbedingt nicht möglich sei. „Das ist das erste Mal, dass wir einen Auftritt absagen müssen“, sagte er. „Kommt doch einfach mal zur Probe vorbei, sonst wird es uns bald nicht mehr geben. Wir proben am Mittwoch um 18.00 Uhr im Bürgerhaus, der Projektchor probt am Dienstag um 18.30 Uhr im Bürgerhaus. Kommt doch einfach mal vorbei, vielleicht gefällt es euch ja“, wiederholte er. Anstelle des MGV gab Steven Gall, Chormitglied der Kantorei, bei den Liedern den Ton an, sodass sich alle Gottesdienstbesucher trauten, einzustimmen. Nach dem Gottesdienst nahmen sich die Besucher Zeit für Gespräche bei Würstchen vom Grill und kühlen Getränken.

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