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Café Sprungbrett lädt zu Vortrag über das Drama-Dreieck ein
29.7.2026

Was können Menschen tun, wenn Gespräche und Konflikte in Beziehungen immer wieder in eine Sackgasse führen? Darüber informiert am Freitag, 7. August, Susanne Wippermann im Café „Sprungbrett“ im Begegnungscafé Navi an der Altenaer Straße 3.
Ihr Vortrag zum Thema „Gefangen im Drama-Dreieck“ beginnt um 19.15 Uhr. Alle, die sich für dieses Thema interessieren, sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Das Drama-Dreieck (nach Stephen Karpman) ist ein psychologisches Modell, das beschreibt, wie Menschen in Konflikten in unbewusste, destruktive Rollenspiele geraten. Die Dynamik wird von ständigen, überraschenden Rollenwechseln angetrieben, bei denen niemand gewinnt.
Die drei Hauptrollen im Modell:
Opfer: Fühlt sich hilflos, machtlos und wehrlos. Das Opfer übernimmt keine Verantwortung für die eigene Situation, sondern schiebt sie auf andere oder äußere Umstände.
Verfolger (Täter): Kritisiert, dominiert und macht andere klein. Er agiert aus einer vermeintlichen Machtposition, um sich selbst überlegen zu fühlen.
Retter: Greift oft ungefragt ein, um Probleme für andere zu lösen. Er fühlt sich gebraucht und überlegen, hält dadurch aber das Opfer in seiner Unselbstständigkeit. Das Tückische am Drama-Dreieck ist, dass die beteiligten Personen ihre Rollen im Laufe eines Streits häufig wechseln.



