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„Gestern – Heute – Morgen. Unsere Geschichte – Unser Miteinander – Unsere Zukunft“

6.10.2026

Vor einer farbigen Wand konnten die Besucher - Beschäftigte, Angehörige und Gäste - Erinnerungsfotos machen lassen (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

 

LÜDENSCHEID + In heiterer, anregender Atmosphäre ließ das „Studjo“ (ehemals Märkische Werkstätten) des Evangelischen Johanneswerks seine Gäste bei seinem Werkstattfest hinter die Kulissen schauen. Sehr gut besucht war die alljährliche Veranstaltung der anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gestern – Heute – Morgen. Unsere Geschichte – Unser Miteinander – Unsere Zukunft“ stand.

 

Werkstattführungen, bei denen die Einrichtung Einblick in ihre Räumlichkeiten und den Arbeitsablauf der Beschäftigten gewährte, waren fester Bestandteil des Programms. Vom neu gestalteten Eingangsbereich starteten die Rundgänge. Viele Neuerungen - darunter teilweise erneuerte Fußböden in den Werkstatträumen, neu gestaltete Toiletten und den mit einem 3-D-Drucker ausgestatteten Berufsbildungsbereich – konnten Geschäftsleiter Christoph Pasch und sein Team den Gästen zeigen. „Wir machen vieles selbst“, erklärte Pasch, der auch auf das 75-jährige Bestehen des Johanneswerks aufmerksam machte. „Im nächsten Jahr feiern wir das 175-jährige Bestehen des Johannesstifts, der ältesten Wurzeln.“

 

Neben den Führungen bot das Fest Gelegenheit zum geselligen Miteinander. Sämtlich im Außenbereich waren die Bühne, die Spielangebote für Kinder – eine große Hüpfburg, Kinderschminken und ein Kreativangebot – und die Essenstände untergebracht. Gelegenheit zum gemütlichen Verweilen gab es reichlich. Auf der Bühne gaben sich der von Markus Hartkopf geleitete Werkstattchor und die Freisenberg Allstars, deren zündende Auftritte bei keinem Werkstattfest fehlen dürfen, die Ehre. Offen für alle, die sich trauten, war der Karaoke-Teil des Programms, bei dem sich manches Gesangstalent outete. Zwischen den Live-Auftritten und Karaoke sorgte Musik aus verschiedenen Epochen für Unterhaltung. Gab’s zum Auftakt des Fests Musik aus den 1990ern, endete die musikalische Zeitreise in der heutigen Zeit.

 

Vielfältig war zudem das Speisen- und Getränkeangebot. Naschen war an der Candybar erlaubt. Wer’s lieber herzhaft mochte, ließ sich Hamburger, Fritten und Currywurst oder eine Bratwurst schmecken. Kaffee und Kuchen konnten die Besucher in der Cafeteria genießen. Den Sommer hielten sommerliche Getränke wie Sangria oder Aperol Spritz fest. Federführend für die Programmgestaltung zeichnete Gerhard Grobauer verantwortlich, der auch moderierte.

Bildimpressionen vom Werkstattfest (alle Fotos: Salzmann)

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