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Vom letzten Abendmahl bis zur Auferstehung

19.3.2026

Die Kreutzigung ist eines der sieben Lego-Stationen des Osterweges (Foto: Ernst)

Von Karl-Hermann Ernst

 

FINNENTROP + Seit dem 28. Februar ist er ein echter Hingucker geworden: Der Osterweg der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt im Finnentroper Lennepark. Ähnlich wie in katholischen Kirchen der Kreuzweg ist hier in sieben Stationen der Leidensweg Jesus Christi dargestellt. Dabei sind die entsprechenden Bibelstellen neben den Vitrinen angeschlagen.

 

Das wäre eigentlich noch nichts Besonders, aber die Vitrinen, die dort aufgestellt wurden, enthalten die biblische Geschichte in Form von Lego-Steinen. Sie wurden jeweils von einer Familie der Gemeinde gebaut, wobei nur ein kleiner Teil als Bausatz zur Verfügung stand. Den Rest mussten sie frei gestalten.

 

Dass das allen Beteiligten richtig großen Spaß gemacht hat, zeigen die Ergebnisse, die mit Sinn auch für die kleinsten Kleinigkeiten erbaut wurden. Bürgermeister Achim Henke, der selbst beim Aufbau der Vitrinen mit anpackte, lobte den Einsatz der Familien bei der Eröffnung: „Vielen, vielen Dank, dass ihr gesagt habt, wir machen das.“

 

Auch Pfarrer Christoph Otminghaus, Initiator des Projekts, war voll des Lobes, besonders über die vielen versteckten Andeutungen: „Da muss man schon genauer hinschauen, damit man das alles sieht.“

 

Die Aktion, mit Lego-Steinen etwas zu erbauen, ist in der Kirchengemeinde nicht neu. So gab es Anfang des Jahres bereits Kindertage, an denen ganze Städte im Miniaturformat aus diesen Steinen errichtet wurden.

Die Ausstellung im Lennepark in Finnentrop ist noch bis zur 12. April (Weißer Sonntag) zu ergehen.

Bildimpressioen vom Osterweg mit Lego-Motiven (alle Fotos: Ernst)

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