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Sänger und Songwriter Albert Frey begeistert mit Konzert

8.6.2026

Albert Frey begeisterte zusammen mit Daniel Jakobi (Schlagzeug) und Michael Fastenrath (Bass) beim Konzert in Halver (Foto: Dettlaff-Rietz)

Von Ursula Dettlaff-Rietz

 

HALVER + 250 Jahre Kirchturm der Nikolaikirche, dieses Jubiläum wird dieses Jahr mit mehreren Veranstaltungen gefeiert. Die zweite Veranstaltung in dieser Reihe kann sicherlich als Highlight bezeichnet werden.

 

Mit Pop und Blues zu christlichen Texten begeisterte der bekannte Komponist und Musiker Albert Frey gemeinsam mit Daniel Jakobi und Michael Fastenrath etwa 250 Besucher. Es war sein erster Auftritt in Halver und hoffentlich nicht sein letzter. Möglich wurde der Auftritt durch die Unterstützung durch Sponsoren.

 

Viele seiner Lobpreislieder kannte das Publikum und auch wer sie nicht kannte, sang gern mit. Die Texte wurden auf den großen Leinwänden angezeigt. „Im hessischen Hinterland kommen die Menschen nicht so aus sich raus“, erzählte Frey von einem Auftritt. „Eine ältere Dame, die in der ersten Reihe saß, verzog keine Miene“, fügte er hinzu. Nach dem Konzert sei sie zu ihm gekommen und habe ihm berichtet, dass sie Religionslehrerin sei. „Ohje, dachte ich“, sagte er weiter. „Es habe ihr sehr gut gefallen, sagte sie und bedankte sich“, beschrieb er die Begegnung.

 

„Lasst uns gemeinsam singen“, lud Frey die Konzertbesucher ein. Auf den Leinwänden erschien der Text des Liedes „Zwischen Himmel und Erde“, eines der bekanntesten Lieder von Albert Frey. „Meine Seele singe, denn die Nacht ist vorbei“, ebenso ein bekannter Song. „Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis in dieser Zwischenzeit.“ Jeder kenne das Lied Laudato si aus dem Kindergarten, leitete zum nächsten Lied über. Die deutsche Übersetzung lautet: „Sei gepriesen für Sonne, Mond und Sterne“. Frey verpasste dem Song ein Facelift, das bei den Zuhörenden gut ankam. „Nun müssen wir uns einem ersten Thema zuwenden, dem Älterwerden“, leitete Frey über zu Liedern über die Weisheit des Alters, musikalisch in Blues verpackt. Ihm sei neulich erstmals Seniorenrabatt eingeräumt worden“, erzählte er. „Als guter Schwabe habe ich den natürlich mitgenommen“, fügte er schmunzeln hinzu.

 

Es sei so viel Ungerechtigkeit auf der Welt. „Ich verstehe Menschen, die sagen, so wie früher kann ich nicht mehr glauben“, räumte er ein. Entstanden sei daraus das Lied: „Dein Wille Gott geschehe“. Am Ende bedankte sich das Publikum mit viel Applaus für einen anregenden Abend mit tiefen und wichtigen Botschaften. Das Konzert wird vielen Zuhörern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Bildimpressionen vom Konzert (alle Fotos: Dettlaff-Rietz)

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