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Haus „Alter Leuchtturm“: Neues Sanierungskonzept erforderlich

18.6.2026

Geschäftsführerin Claudia Adams-Kuhbier informierte die Synodalen über den aktuellen Stand des Hauses „Alter Leuchtturm“ auf der Nordesseinsel Borkum. Eine neue Machbarkeitsstudie hat nun ergeben, dass das Haus unter einem erheblichen Sanierungsstau leidet (Foto: Büdenbender)

Von Wolfgang Teipel

 

KIRCHENKREIS + Die Zukunft des Hauses „Alter Leuchtturm“ auf der Nordesseinsel Borkum ist wieder ungewiss. Die Ferienstätte des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg leidet unter einem erheblichen Sanierungsstau. Im Zuge einer neuen Machbarkeitsstudie sind neue Mängel entdeckt worden. Jetzt wird an einem Konzept gearbeitet, das die Basis für die Finanzierung der notwendigen Arbeiten und die Zukunft des Personals sicherstellen soll.

 

Zahlen und eventuelle Schließungszeiten nannte Geschäftsführerin Claudia Adams-Kuhbier bei der Sommmersynode des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg nicht. „Es macht keinen Sinn, schon jetzt irgendwelche Zahlen in den Raum zu stellen“, sagte sie auf Nachfrage. Dazu sei es noch zu früh. Zurzeit befinde man sich in einer intensiven Planungsphase. Und könne nicht auf belastbare Zahlen zurückgreifen. Sicher sei nur: Alle Maßnahmen fielen deutlich umfangreicher aus als ursprünglich vorgesehen. Ziel sei es aber nach wie vor, die Sanierung ohne Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln durchzuziehen. Das neue Konzept wird Claudia Adams-Kuhbier voraussichtlich bei der Finanzsynode am 11. November vorstellen.

Superintendent Dr. Christof Grote (Mitte) betonte noch einmal, dass auch unter den veränderten Rahmenbedingungen klar sein müsse, dass die Sanierung des Hauses „Alter Leuchtturm“ ohne Kirchensteuermittel erfolgen soll (Foto: Büdenbender)

Bislang war der Kirchenkreis davon ausgegangen, dass nach dem jüngsten Sanierungsmodell alle Schäden (Setzrisse in der Fassade, Abplatzungen im Klinkerbereich und mehr) in kleinen Schritten behoben werden könnten und die Ferienstätte die Renovierung aus eigener Kraft stemmen könne. Bei der Finanzsynode im November 2025 hatte Geschäftsführerin Claudia Adams-Kuhbier erklärt, aufgrund der hohen Belegungszahlen und der guten Buchungslage könne sogar Geld an den Kirchenkreis abgeführt werden. Für die Jahre 2026 und 2027 sind im Doppelhaushalt Jahresüberschüsse von 74.650 Euro beziehungsweise 41.300 Euro eingeplant. Mit diesen Beträgen soll das Eigenkapital der Ferienstätte aufgestockt werden.

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