Aktuelle Artikel

Meine Mission

18.10.2026

Das Wort zum Sonntag: Diesmal mit Gedanken von Johannes Seidel, Leiter des Kinder- und Jugendreferates des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg (Grafik: EKKLP)

Eine altbekannte Geschichte begegnete mir dieses Wochenende bei einem Praxistag zur Kirche Kunterbunt: Jona und der große Fisch. Spektakulär die Vorstellung wie Jona eine Mission erhält, davonläuft, von Bord geworfen, vom Fisch verschluckt wird und letztendlich doch seinen Auftrag erfüllt.

 

Gott liegt die Stadt Ninive am Herzen und er hat eine Idee zur Rettung. Gott sieht klar, was da schiefläuft. Ich frage mich, ob ich das auch so klarsehen könnte. Ich lebe in einer Stadt, in einer Straße, in einer Gemeinde ... Will ich überhaupt klarsehen? Oder tue ich lieber so, als wäre alles gut? Ich darf mutig darum beten, dass Gott mir Missstände aufzeigt und mir Weisheit darüber schenkt. Was will Gott mir aufs Herz legen, damit ich diese Welt in seinem Auftrag ein Stückchen besser machen kann?
Jona stellt sich quer, er läuft weg, will sich seiner Mission nicht stellen. Jona weiß genau, was in Ninive abgeht. Er hat eine Klarheit darüber, aber er hat keinen Bock…oder Angst…oder hält sich für unzulänglich…Wie oft stelle ich mich meiner Mission auch nicht?

 

Bei einer Station am Samstag sollten wir auf Holzklötze schreiben: Was braucht unsere Stadt heute? Was wünschen wir den Menschen, die hier leben? Was würde unsere Stadt gerechter, fröhlicher, friedlicher, besser machen? Ich will mich das immer wieder fragen und lade dich ein das auch zu tun. Denn jede/r ist gefragt! Und dann will ich mutig dazu beitragen und mich von Gott senden lassen! Es gibt genug zu tun und viel Gutes zu verkünden, denn Gott ist mein Auftraggeber.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

 

Johannes Seidel,

Leiter des Kinder- und Jugendreferates

des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg

zurück zur Übersicht