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Neugeborenenempfang in Lüdenscheid
15.10.2026

Von Monika Salzmann
LÜDENSCHEID + „Genießen Sie diese Zeit – jede Sekunde, jeden Tag!“ Herzliche Willkommensworte richtete Bürgermeister Sebastian Wagemeyer beim Neugeborenenempfang im Kulturhaus – wie gewohnt vom Bündnis für Familie ausgerichtet – an junge Familien und ihren Nachwuchs. Erfreut zeigte er sich, „dass viele unterschiedliche Institutionen mitmachen“. „Wir haben unendlich viel Angebot.“ Gemeinsam mit Irmtraut Hunecke, die die 20-jährige Historie des Empfangs beleuchtete und zum Nachtreffen in die „Gute Stube“ an der Werdohler Straße einlud, eröffnete er das bunte, quirlige Treiben.
Erstmals zeichnete federführend Jessica Dulinski (Koordinatorin Frühe Hilfen) - von Anja Weber vom lokalen Bündnis für Familie unterstützt – für die Organisation der beliebten Veranstaltung verantwortlich. Es seien viele Anbieter vom letzten Jahr wieder dabei, erklärte sie. Neu sei, dass es ein größeres Bewegungsangebot für Geschwisterkinder gebe. „Jede Institution war angehalten, etwas mitzubringen.“ In der Tat gab es überall kreative, anregende Spielmöglichkeiten, von denen die Kinder reichlich Gebrauch machten – sei’s ein Steckenpferd-Parcours bei der Kinderstube Haus Astrid Lindgren, Foto-Buttons, Fußsteine zum Balancieren und Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation (UK) bei der Awo oder Sensorikplatten, die beim Betreten die Farbe änderten, bei der heilpädagogischen Praxis Anschwung.
Wer Lust hatte, konnte mit Diane Strehmel von der Städtischen Musikschule singen und sich umfassend über den Elementarunterricht informieren. Anderswo bot Heilpädagogin Kendra Kloj entspannende Babymassage an. Kindergärten unterschiedlichster Träger waren vor Ort. Ebenso Beratungsstellen, Vereine und Einrichtungen, an die sich Familien wenden können, wenn Probleme auftauchen und Hilfe willkommen ist. Offen und interessiert zeigten sich die jungen Familien für das vielfältige Angebot in Lüdenscheid. An allen Ständen waren Mitarbeiter in angeregte Gespräche mit jungen Müttern und Vätern vertieft. Mal ging es darum, was Tagespflege (Tupf) leistet, mal um die Inhalte von PEKIP-Kursen (Märkische Kliniken), dann wieder um Erziehungs- und Familienberatungsfragen (Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises). Mehr als 20 Einrichtungen machten beim Empfang mit. Zum gemütlichen Verweilen standen Kaffee, Kuchen und frisches Obst bereit.



