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Sehnsucht nach Geborgenheit und Heimat

14.12.2021

Bei dem Gottesdienst für Mitarbeitende des Diakonischen Werkes predigte Superintendent Dr. Christof Grote zum Thema Sehnsucht. (Foto: Wolfgang Teipel)
Bei dem Gottesdienst für Mitarbeitende des Diakonischen Werkes predigte Superintendent Dr. Christof Grote zum Thema Sehnsucht. (Foto: Wolfgang Teipel)

PLETTENBERG + Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes haben am Dienstag auf Einladung von Diakonie-Geschäftsführerin Iris Jänicke gemeinsam mit Superintendent Dr. Christof Grote und Pfarrer Uwe Brühl einen weihnachtlichen Gottesdienst gefeiert. Das anschließende traditionelle Treffen von Haupt- und Ehrenamtlichen musste wegen der aktuellen Corona-Lage entfallen.

 

Nicht umsonst stellte Dr. Christof Grote deshalb das Thema Sehnsucht in den Mittelpunkt seiner Predigt. „Es gibt so viel Sehnsucht unter den Menschen“, sagte er. Sie setze sich zusammen aus der Erinnerung an das, was einmal war und der Hoffnung, dass es wieder einmal so sein würde. Die Sehnsucht auf Normalität nach Corona schloss er dabei sein.

 

Dr. Christof Grote erinnerte daran, dass in vielen Geschichten der Bibel Sehnsucht das zentrale Thema sei. Verbunden sei diese Sehnsucht immer mit der Vorfreude auf Trost, Befreiung und Erlösung. Oft sei sie auch gekoppelt mit dem Wunsch nach einem Machtbeweis Gottes, der den Menschen einen Ort der Geborgenheit und eine Heimat verschaffen solle.

Als Beispiel führte er das babylonische Exil des Volkes Israel an. Es dauerte 60 Jahre und war mit Leid und dem Sehnen nach Erlösung verbunden. Nach der Eroberung des Königreiches Babylon durch die Perser durfte das Volk Israel schließlich in seine Heimat zurückkehren.

 

„Diese Momente der Sehnsucht kennt jeder von uns“, sagte der Superintendent. Die Adventszeit sei die Zeit des Wartens auf Weihnachten und damit auf das Tröstende und Vertraute. Auf all das liefere Gott die Antworten. ©wt

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