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Adventskalender mal anders

1.12.2019

Das Wort zum Sonntag: Diesmal mit Gedanken von Sabine Langenbach - Journalistin, Autorin, Laienpredigerin, Moderatorin (Grafik: EKKLP)

Liebesspielzeug, Bier, Kosmetik, Tee, Heilsteine oder sogar Katzenfutter. Es gibt eigentlich nichts, was heutzutage nicht in Adventskalendern zu finden ist.  Bei mir kann man mit so etwas „Exotischem“ nicht landen. Aber Adventskalender muss sein!

 

So geht es auch Kerstin. Jedes Jahr wird ein alter, bestickter Adventskalender samt Leinensäckchen kurz vor dem 1. Dezember aus der Versenkung geholt und gut sichtbar in ihrer Wohnung aufgehängt. Weil sie Single ist, kauft sie sich die Leckereien selber. Vor einigen Jahren passierte es dann: Vor lauter Arbeit vergaß sie Süßes zu besorgen.

 

Da kam ihr die Idee: Statt etwas aus dem Adventskalender herauszunehmen, wollte sie jeden Tag etwas hineinpacken. Nichts zum Naschen, sondern Zettel wofür sie „Gott sei Dank“ sagen konnte. „So hatte ich am Heiligen Abend 24 Dankesbriefe vorliegen an Jesus Christus, der als kleines Kind in der Heiligen Nacht in unsere Welt kam.“, erzählte sie mir freudestrahlend.

 

Was eine tolle Idee! Ich nehme so viele Dinge als selbstverständlich hin, für die ich dankbar sein müsste. Und für so manches kann ich mich nicht noch nicht bei einem anderen Menschen bedanken, denn sie sind Geschenke von Gott. Deshalb sagt Kerstin auch nicht nur „Danke“, sondern „Gott sei Dank“.

 

Für mich ist dieses Sätzchen „Gott sei Dank“ keine Floskel mehr, sondern eine Anleitung zum Glücklich sein. Denn die Glückswissenschaft betont: Dankbare Menschen sind glücklichere Menschen!

 

Tun Sie was für Ihr Glück und sammeln Sie „Gott sei Dank“- Momente! Und das nicht nur zur (Vor-)Weihnachtszeit!

 

 

Sabine Langenbach

Journalistin, Autorin, Laienpredigerin, Moderatorin

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