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„Zum Schutz der Mitarbeiter“: Attendorner Tafel schließt vorerst

16.3.2020

Wartende Bedürftige bei der Attendorner Tafel im „lebensfroh“-Begegnungszentrum. (Foto: Guido Raith)
Wartende Bedürftige bei der Attendorner Tafel im „lebensfroh“-Begegnungszentrum. (Foto: Guido Raith)

Attendorn. Die Entscheidung fiel nicht leicht. Dennoch haben sich Pastor Dr. Christof Grote und das Leitungsteam der Attendorner Tafel angesichts der Gefahren durch die Corona-Pandemie am Montagmorgen (16. März) darauf geeinigt die Tafel „zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter“ vorerst zu schließen.

Auch viele der ehrenamtlichen Helfer, die Woche für Woche gespendete Lebensmittel sortieren und an bedürftige Menschen ausgeben, gehören zur Risikogruppe der Menschen über 60 Jahren, die bei einer möglichen Ansteckung besonders gefährdet sind.

In einer Pressemitteilung der Tafeln Deutschland heißt es: „In den Tafeln kommen viele Menschen in teils engen Räumen zusammen. Besonders herausfordernd ist es für die Tafeln, dass rund 90 Prozent der 60.000 Ehrenamtlichen zu den lebensälteren Menschen und damit zur schützenswerten Gruppe gehören. Etwa 30 Tafeln haben daher bereits ihre Lebensmittelausgabe vorübergehend eingestellt.“

Auch in Attendorn gilt es, Ehrenamtliche sowie Kundinnen und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Wann die Tafel wieder für die Bedürftigen öffnet, ist derzeit ungewiss und wird nach Entspannung der Lage bekanntgegeben.

 

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