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Werdohler Tafel bittet um Spenden – Auslieferung am 28. Mai

23.5.2020

Carsten Schulz und Thorsten Schneider bei der Verlade-Aktion im April. Foto: Jörg Wonneberger
Carsten Schulz und Thorsten Schneider bei der Verlade-Aktion im April. Foto: Jörg Wonneberger

Werdohl. Am 28. Mai starten die Helferinnen und Helfer der Werdohler Tafel die nächste Tour durch ihr Versorgungsgebiet. Rund 100 Tafelgäste erhalten dann wieder eine gut gepackte Tasche mit haltbaren Lebensmitteln. Schon im April hatte die Tafel aufgrund der aktuellen Versorgungslage auf einen Bringdienst umgestellt.

 

„Das hat gut geklappt“, sagt Jörg Wonneberger.  „Allerdings haben wir einige wenige Tafelgäste nicht angetroffen.“ Sie seien wohl entweder nicht zuhause gewesen oder hätten möglicherweise einen Umzug nicht gemeldet. Die überzähligen Lebensmittelpakete seien dann anschließend an große Familien ausgeliefert worden.

 

Die Tafelhelfer werden am 28. Mai ab 13 Uhr mit zwei Fahrzeugen unterwegs sein. Dazu kommt Andreas Späinghaus, der die Gruppe mit seinem Privat-Pkw unterstützt. Mit an Bord sind wie im April Mitglieder des Werdohler CVJM. Sie liefern die Pakete an den Haustüren ab.

 

Jörg Wonneberger rät allen Tafelgästen, ab 13 Uhr auf diese Fahrzeuge zu achten, damit sie in den Genuss der Lebensmittelspenden kommen.

Frische Ware wie Brot, Brötchen oder Obst und Gemüse ist aufgrund der besonderen Situation nicht dabei. In den Tragetaschen befinden sich aber jede Menge Grundnahrungsmittel, Konserven, Schokolade und auch Süßigkeiten für die Kinder.

 

Ein privater Sponsor, der nicht genannt werden möchte, hat übrigens mit einer Spende dafür gesorgt, dass ausreichend Tragetaschen vorhanden sind.

Die Tafelmitarbeiter bitten darum, dass die Personen, die die Spende entgegennehmen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch die Tafelhelfer werden mit Gesichtsmaske unterwegs sein.

 

Damit ausreichend Lebensmittel verteilt werden können, ruft die Tafel die Werdohler Bevölkerung zu einer Spendenaktion auf. Wer sich daran beteiligen möchte, kann am Montag, 25. Mai, von 11 bis 15 Uhr haltbare Lebensmittel (Konserven usw.) am Haus der Diakonie am Kirchpfad abgeben.

Nicht nur der Bringservice ist der Corona-Pandemie geschuldet. Die Tafel verzichtet auch auf den üblichen Euro. „So schließen wir aus Sicherheitsgründen jeden körperlichen Kontakt aus“, erklärt Jörg Wonneberger.

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