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Das Fest der Liebe

11.2.2024

Das Wort zum Sonntag: Diesmal mit Gedanken von Lothar Hellwig, Pfarrer i.R. - Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg (Grafik: EKKLP)
Das Wort zum Sonntag: Diesmal mit Gedanken von Lothar Hellwig, Pfarrer i.R. - Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg (Grafik: EKKLP)

Nächste Woche Mittwoch ist der 14. Februar, Valentinstag, das Fest der Liebe.

 

Was meinen wir, wenn wir von "Liebe" reden? Wir meinen die Anziehung, die zwischen zwei Menschen besteht und die eine wunderbare Gabe Gottes ist. Auch die "Verliebtheit" meinen wir, wenn uns einer oder eine den Kopf verdreht hat, wir wie auf Wolken gehen und der Himmel voller Geigen hängt. Und wir meinen die schönen Stunden miteinander, die Zeiten am Anfang unserer Beziehung, wenn der oder die andere noch so neu ist und überraschend, wenn wir die berühmte "rosa Brille" noch auf der Nase haben und wenn wir uns geradezu überschlagen, dem anderen eine Freude zu machen oder später, wenn die Vertrautheit so gewachsen ist, dass wir uns nur noch ansehen müssen, um das Empfinden des Partners oder der Partnerin zu kennen.

 

Am Valentinstag feiern unzählige Paare ihre Liebe und beschenken sich gegenseitig. Das ist auch gut so. Liebe muss gefeiert werden. Aber kann sich ein Fest der Liebe auf Paare beschränken? Jeder Mensch braucht Liebe, auch jemand, der oder die nicht oder nicht mehr in einer Beziehung lebt.

 

In Dänemark wird der Valentinstag zum Ratespiel: Die Dänen verschenken anonym kleine Geschenke untereinander. Das ist nur sinnvoll, wenn die Empfänger nicht der Partner oder die Partnerin ist. Sonst gäbe es ja nichts zu raten. Vielleicht kann das für uns eine Anregung sein, eine Geste der Liebe an jemanden aus unserem Umfeld zu verschenken.

Lothar Hellwig

Pfarrer i.R.

Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg

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