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Kooperationsgemeinden feiern gemeinsam

10.1.2026

In einem gut besuchten Gottesdienst waren am vergangenen Sonntagmorgen zahlreiche Gläubige aus den evangelischen Kirchengemeinden Herscheid, Valbert, Meinerzhagen, Kierspe und Rönsahl in der Servatiuskirche zusammengekommen (Foto: Crummenerl)

Von Rainer Crummenerl

 

RÖNSAHL + Zum zweiten Mal nach der vor zwei Jahren erfolgten Kooperation der evangelischen Kirchengemeinden in Herscheid, Valbert, Meinerzhagen, Kierspe und Rönsahl hatten die beteiligten Gemeinden zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Nachdem im Vorjahr erfolgten Auftakt in Valbert, war diesmal die Servatiuskirche in Rönsahl Treffpunkt für die Gläubigen aus den beteiligten Gemeinden.

 

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Jugendreferentin Christine Büscher und Pfarrer Klaus Kemper-Kohlhase machten sich Gedanken dazu, was Christen aus den Kooperationsgemeinden miteinander verbindet (Foto: Crummenerl)

Gemeindepädagogin Andrea Bahr begleitete Pfarrer George Freiwat bei Teilen der Liturgie und machte sich anhand der Apostelgeschichte, Kapitel 17, Gedanken dazu, was Christen in früherer Zeit und gleichermaßen auch in unseren Tagen verbindet – nämlich der gemeinsame Glaube an den dreieinigen Gott. Jesu Zusage „Ich bin da, bleibe bei euch und gehe mit euch auf dem Lebensweg“ ziehe sich gleichermaßen gestern wie heute als Roter Faden durch die Zeiten und gelte unvermindert fort, auch wenn sich rein äußerlich scheinbar oder tatsächlich in den Jahren so manches verändert habe.

Für die musikalische Umrahmung sorgten der vereinigte Bläserchor aus den Kooperationsgemeinden Herscheid, Valbert, Meinerzhagen, Kierspe und Rönsahl sowie der Chor Alive (Foto: Crummenerl)

Auch für die Christen in den genannten Kooperations-Gemeinden gelte, dass man gemeinsam Gottesdienst feiere, auch wenn die äußere Form des Gottesdienstes in den Gemeinden durchaus unterschiedlich sein könne und Raum lasse für Tradition und individuelle inhaltliche Gestaltung sowie passendes Liedgut. Unsere Gottesdienste dürfen – je nachdem ob sie sich schwerpunktmäßig nun an die Jugend wenden oder eher an ältere Gemeindeglieder- durchaus lebendig und laut sein oder auch vom Innehalten auf dem oftmals hektischen Lebensweg geprägt, in der Kirche oder draußen in freier Natur stattfinden. Gott lasse sich nicht auf eine bestimmte Form festlegen. Schon Martin Luther habe gesagt, dass Gott zu uns rede und unsere Antworten erwarte. Die Begegnung zwischen Gott und den Menschen sei geprägt durch Vielfalt in Symbolik und Entwicklung.

Die Kirche sei im Wandel, müsse ihre Strukturen auch stetig verändern, was indes unverändert bleibe, sei, dass Jesus diejenigen suche, die verloren scheinen. „Der gute Hirte sucht und ruft. Gott will uns nah sein – auch im Kooperationsraum, will mit uns gehen, auch wenn Strukturen sich verändern, und es lohne sich für jeden, die ausgestreckte Hand Gottes zu ergreifen, hieß es abschließend.

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